Helmholtz Information erzielt Top-Platzierungen im Green500-Ranking für energieeffiziente Supercomputer
Helmholtz Information setzt neue Maßstäbe in Energieeffizienz und Rechenleistung. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben kürzlich wichtige Erfolge im Green500-Ranking der energieeffizientesten Supercomputer erzielt.
Mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Einsatz künstlicher Intelligenz steigt der Bedarf an leistungsstarken und energieeffizienten Rechenzentren. In Deutschland entfallen bereits fast 4 Prozent des gesamten Stromverbrauchs auf Rechenzentren, und dieser Anteil wächst weiter. Helmholtz Information begegnet dieser Herausforderung mit innovativen Technologien, um den Energieverbrauch zu reduzieren und die Rechenleistung zu maximieren.
JUPITER: Spitzenplatz für Jülicher Exascale-Supercomputer
Das erste Modul des europäischen Exascale-Supercomputers JUPITER, genannt JEDI, belegt den ersten Platz in der Green500-Liste. JUPITER, entwickelt vom Forschungszentrum Jülich in Kooperation mit dem EuroHPC Joint Undertaking und dem Konsortium ParTec-Eviden, erreicht beeindruckende 72 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde pro Watt. Dies ist ein bedeutender Sprung gegenüber dem bisherigen Spitzenreiter, der rund 65 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde pro Watt erzielte.
Der Erfolg von JEDI basiert auf dem Einsatz der neuesten NVIDIA GH200 Grace Hopper Superchips, die eine Kombination aus GPUs und CPUs bieten. Diese Architektur ermöglicht eine hohe Energieeffizienz und leistungsstarke Berechnungen. Zusätzlich trägt eine hocheffiziente Warmwasserkühlung zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei und ermöglicht die Wiederverwendung der Abwärme zur Beheizung von Gebäuden auf dem Campus des Forschungszentrums Jülich.
Bildergalerie
HoreKa: KIT erreicht Top-Platzierung im Green500-Ranking
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat ebenfalls beachtliche Erfolge erzielt. Der „Hochleistungsrechner Karlsruhe“ (HoreKa) belegt nach einem kürzlich erfolgten Upgrade nun den sechsten Platz in der Green500-Liste. Diese Verbesserung um sieben Plätze seit 2021 zeigt das Engagement des KIT für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
HoreKa, ein Hybridsystem bestehend aus 668 Rechenbeschleunigern und 60.000 Standardprozessoren, wurde um 88 neue NVIDIA H100 Beschleuniger erweitert. Diese neuen Komponenten steigern die Gesamtleistung von HoreKa auf über 20 PetaFLOPS, was einer Leistung von mehr als 20 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde entspricht. Die hohe Energieeffizienz von 63 GigaFLOPS pro Watt wurde durch Optimierungen bei der Hardware und der maximalen Leistungsaufnahme der Rechenbeschleuniger erreicht.

Zukunftsperspektiven und Nachhaltigkeit
Die Erfolge von JUPITER und HoreKa unterstreichen das Engagement von Helmholtz Information für nachhaltige und effiziente Hochleistungsrechner. Durch die Kombination von modernster Technologie und innovativen Kühlmethoden tragen diese Systeme nicht nur zur wissenschaftlichen Spitzenforschung bei, sondern setzen auch neue Standards in der Energieeffizienz.
Helmholtz Information spielt eine zentrale Rolle bei diesen Entwicklungen, indem sie führende Expert:innen und modernste Technologien zusammenbringt, um die Grenzen der Supercomputing-Forschung zu erweitern. Diese Fortschritte zeigen die Fähigkeit von Helmholtz Information, bahnbrechende wissenschaftliche und technologische Entwicklungen zu fördern und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.
Die Original-Pressemitteilung finden Sie unter:
Platz 1 im Green500-Ranking: Europäischer Exascale-Supercomputer JUPITER setzt neue Maßstäbe für Energieeffizienz
Supercomputer des KIT ist einer der energieeffizientesten der Welt
Verortung in Helmholtz Information:
Helmholtz Information, Programm 1: Engineering Digital Futures
Weiterführende Informationen:
Besuchen Sie auch unsere offizielle Webseite und folgen Sie uns auf unserem LinkedIn-Kanal von Helmholtz Information, um aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise und Einblicke in unsere Forschungsaktivitäten in Helmholtz Information zu erhalten.
Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert
Leiter des Jülich Supercomputing Centre und Direktor am Institute for Advanced Simulation
Forschungszentrum Jülich
Tel.: +49 2461/61-6402
E-Mail: th.lippert@fz-juelich.de
Prof. Dr. Martin Frank
Scientific Computing Center (SCC)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Tel.: +49 721 608-29267
E-Mail: martin.frank@kit.edu
Kontakt für diese Presseinformation:
Dr. Mark-Robert Kalus
Koordination Helmholtz Information
Forschungszentrum Jülich
Tel.: +49 2461/61-85759
E-Mail: m.kalus@fz-juelich.de





