Hector Wissenschaftspreis für Katrin Amunts
Der Forschungsbereich Information gratuliert der Jülicher Hirnforscherin, Prof. Katrin Amunts, zur Auszeichnung mit dem renommierten Hector Wissenschaftspreis 2021. Mit dem Preis würdigt die Hector Stiftung II einerseits die Leistungen der Jülicher Hirnforscherin bei der Kartierung des menschlichen Gehirns im Human Brain Project. Außerdem wird durch den Preis die von ihr dabei genutzte interdisziplinäre Verbindung von neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung mit Supercomputing anerkannt. Die offizielle Verleihung des mit 150.000 Euro dotierten Preises wird im Mai in Heidelberg stattfinden. (Quelle: Forschungszentrum Jülich – Pressemitteilungen)
„Für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist es sehr wichtig, Anerkennung zu bekommen, und der Hector Wissenschaftspreis hat für mich eine sehr, sehr große Bedeutung“, sagt Katrin Amunts. „Der Preis hilft, unsere Forschung sichtbarer zu machen und mit neuer Energie fortzuführen.“
Katrin Amunts und ihr Forschungsteam haben das menschliche Gehirn in einem noch nie dagewesenen Maßstab mit extrem hochauflösenden und datenintensiven Methoden kartiert. Dabei leistete die Hirnforscherin auch Pionierarbeit in der interdisziplinären Verbindung von Neurowissenschaften und Supercomputing. Die Ergebnisse dieser Forschung sind in einem weltweit einzigartigen 3D-Gehirnatlas vereint, der Wissenschaftlern aus aller Welt offen zugänglich ist.
Amunts ist Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1) am Forschungszentrum Jülich sowie Direktorin am C. und O. Vogt-Institut für Hirnforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2016 ist sie die wissenschaftliche Forschungsdirektorin des europäischen Flagships Human Brain Project (HBP). Zudem ist Sie Mitglied im Programm 2: „Natural, Artificial and Cognitive Information Processing“ des Forschungsbereich Information und Sprecherin von Topic 5: „Decoding Brain Organization and Dysfunction“.
Die komplette Pressemitteilung finden Sie unter:
Hector Wissenschaftspreis für Katrin Amunts
Verortung im Helmholtz-Forschungsbereich Information:
Helmholtz-Forschungsbereich Information, Programm 2: Natural, Artificial and Cognitive Information Processing, Topic 5: Decoding Brain Organization and Dysfunction
Kontakt:
Prof. Dr. Katrin Amunts
Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1)
Forschungszentrum Jülich
Tel.: +49 2461/61-4300
E-Mail: k.amunts@fz-juelich.de
Kontakt für diese Presseinformation:
Dr. Lisa Vincenz-Donnelly
Pressereferentin
Forschungszentrum Jülich
Tel.: +49 2461 61-9335
E-Mail: l.vincenz-donnelly@fz-juelich.de



