von Christophe Le Gall |
Wer bist du?
Ich bin Meeresgeologin und habe meine Doktorarbeit über das Auftriebsgebiet vor Peru geschrieben. Anschließend begann ich, im Wissenschaftsmanagement zu arbeiten. Ich war 20 Jahre am GEOMAR beschäftigt, wo ich mich die meiste Zeit um das deutsch-russische Projekt KOMEX (Kurile Okhotsk Sea Marine Experiment) gekümmert habe. Im Jahr 2004 bin ich als wissenschaftliche Referentin des Direktors an das Alfred-Wegener-Institut gekommen. Seit vier Jahren leite ich am AWI die Stabsstelle Internationale Zusammenarbeit und trage zum Eurofleets-Programm bei.
Kannst du uns deine Arbeit beschreiben?
Meine Aufgabe ist es, AWI-Mitarbeitende dabei zu unterstützen, internationale Kooperationen aufzubauen und durchzuführen. Derzeit ist meine Hauptaufgabe die Koordination von EU-PolarNet, einem Projekt, dass die Europäische Kommission rund um die Polarforschung berät.
Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
Nach Abschluss meiner Doktorarbeit hatte ich die Möglichkeit, Deutschland zu verlassen und ins Ausland zu gehen oder die Stelle als Wissenschaftsmanagerin im KOMEX-Projekt anzunehmen. Zu der Zeit gab es kein Angebot als Wissenschaftlerin, aber ich habe mich dazu entschieden, in Deutschland zu bleiben, anstatt ein Stipendium in Kapstadt anzunehmen.
Was werden auf der Expedition deine Aufgaben sein?
Meine Aufgabe ist es, alle zusammenzubringen. Eine bestimmte wissenschaftliche Aufgabe habe ich nicht – kann aber vielleicht bei den Sedimentproben helfen, wenn sie genommen werden.
Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?
Ich mag die Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen, die kulturellen Unterschiede und Herangehensweisen. Das ist toll!
