PHILEAS: HALO zum Kampagnen-Ende wieder zu Hause
Die PHILEAS Kampagne neigt sich langsam dem Ende. Nachdem HALO letzten Samstag wohlbehalten aus Anchorage zurückgekehrt ist, haben wir noch einen letzten wissenschaftlichen Flug Richtung Norden bis nach Spitzbergen gemacht um die stratosphärischen Hintergrundbedingungen am Ende der Messkampagne zu bestimmen. Diese Daten kann man direkt nutzen, um mit den Bedingungen am Anfang der Kampagne zu vergleichen. Ein letztes mal wurde HALO also von den Wissenschaftlern in Empfang genommen. Bei idyllischem Abendlicht zeigte sich der Forschungsflieger von seiner schönsten Seite.

Am nächsten Tag begann dann direkt der letzte Teil einer Messkampagne – Der Ausbau. Dabei werden Instrumente, Racks, Einlässe sowie die Außenanbauten von GLORIA demontiert. Auch wenn jeder gerne schnellstmöglich sein Instrument ausgebaut haben möchte, muss doch alles nach einem geordneten Plan ablaufen, damit es kein Chaos im Flugzeug gibt. Auf den gezeigten Bildern sieht man, dass an allen Ecken und Enden am Flugzeug geschraubt und gearbeitet wurde. Die Instrumente werden nun sorgfältig verpackt und zu den einzelnen Instituten transportiert. Dort werden Sie zum Teil noch nachkalibriert und für den nächsten Einsatz gewartet. Die eigentliche wissenschaftliche Arbeit beginnt dann erst. Nachdem die eigenen Daten gesichtet und final ausgewertet sind, startet die wissenschaftliche Interpretation. Dazu ist man auf die Daten der einzelnen Gruppen angewiesen und erarbeitet gemeinsam Antworten auf die zuvor gestellten wissenschaftlichen Fragestellungen um Sie dann in Publikationen zu veröffentlichen. Aber das steht Wort wörtlich auf einem anderen Blatt…
Mit diesem Blog-Post verabschiede ich mich vorerst und werde gerne wieder bei der nächsten Messkampagne mit HALO berichten.




