PHILEAS Doppelflug: Treffen mit einem schnellen Monsun-Filament
Die Flüge am gestrigen Freitag und am heutigen Samstag, den 16.09.2023 führen HALO über den Pazifik. Ziel ist ein Filament mit Luftmassen aus dem Monsun, welches sich schnell in Richtung Osten bewegt. Das Filament wird dabei gestreckt und deformiert und vermischt sich dabei teilweise mit den umgebenden Luftmassen. Um die Zusammensetzung des Filaments und den Vermischungsprozess zu untersuchen, werden gleichen Luftmassen zweimal am heutigen Freitag und morgigen Samstag mit den Instrumenten von HALO beprobt. Die Flüge beginnen jeweils am frühen Nachmittag und dauern bis an den späten Abend, um die Luftmassen zu dem optimalen Zeitpunkt anzutreffen. Hier ist Timing gefragt!

Die GLORIA-Messungen geben Aufschluss über die vertikale und horizontale Verteilung von vielen lang- und kurzlebigen Spurengasen, welche in dem Filament enthalten sind. Die Instrumente der weiteren Projektpartner messen zudem die partikuläre und chemische Zusammensetzung der Luftmassen entlang des Flugweges und erlauben es, Aerosole und Mischungsprozesse präzise zu analysieren. Durch die Messungen der Instrumente auf HALO wird es ermöglicht, die Auswirkungen der Luft aus dem Monsun auf die umgebenden Luftmassen zu untersuchen.
Die Kampagne schreitet schnell fort. Nach dem Flug am kommenden Samstag ist noch ein weiterer Lokalflug aus Anchorage in der kommenden Woche geplant. Am Freitag startet dann der Rücktransferflug über Grönland nach Deutschland.



