Großes Interesse an den Tagen der offenen Tür der Swabian MOSES Kampagne

Foto: J. Wilhelm, KIT

Am Wochenende 31. Juli / 01. August 2021 gaben die Wissenschaftler*innen der an Swabian MOSES beteiligten Forschungseinrichtungen interessierten Bürger*innen einen Einblick in ihre Forschungsarbeiten. Die im Mai gestartete MOSES-Kampagne unter Leitung des KIT hat zum Ziel, die Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen hydro-meteorologischer Extreme wie Starkregenereignisse und intensive Hitzeperioden genauer zu untersuchen. Unter Einhaltung der aktuellen Covid-19-Regelungen empfingen MOSES-Projektkoordinatorin Dr. Ute Weber und Swabian MOSES-Koordinator Jannik Wilhelm an den zwei Tagen mehr als 100 Interessierte sowie Pressevertreter und gaben einen Überblick über das Gesamtkonzept und die Untersuchungsziele der Messkampagne. Acht leitende Wissenschaftler*innen der Kampagne präsentierten die laufenden Messungen, aktuelle Ergebnisse und Forschungsschwerpunkte.

 

Impressionen von den Tagen der offenen Tür auf der Schwäbischen Alb (Fotos: U. Weber, UFZ):

Zu den Highlights der Veranstaltungen zählten Demonstrationen der Schwarmsonden durch das Stormchasing-Team vom KIT, mehrere gemeinsame Vorbereitungen und Starts von Wetterballons, die Vorstellung des Cosmic-Ray Rovers des UFZ zur Bestimmung der Bodenfeuchte, sowie Einblicke in das Messensemble der Aerosolmessungen, die Starkregenbeprobungen der Universität Tübingen und die Energiebilanzstationen des IMK-IFU. Auch die Aufbauten des Regenradars bei Nürtingen sowie die Kontrolleinheit des mobilen Beobachtungssystems KITcube konnten in Rottenburg besichtigt werden. Die Forschenden freuten sich sehr über das große Interesse und den begeisterten Austausch über Wetterextreme, Klimawandel u.v.m. Insbesondere in Rottenburg kamen zahlreiche Besucher*innen  trotz reichlichem Regen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Messstation, um sich über die Untersuchungen zu den Starkregenereignissen in diesem Sommer und der aktuellen Forschung zu informieren.

 

Gleichzeitig endeten mit den Tagen der offenen Tür die Intensivmessphasen bei Gewitterlagen. Viele kontinuierlich beobachtende Messgeräte verbleiben jedoch weiterhin an den in der interaktiven Messgebietskarte dargestellten Standorten bis Anfang Oktober, um weitere spannende Daten für die Wetter- und Umweltforschung zu sammeln.

 

Weitere Infos gibt es hier: www.swabianmoses.de

Autoren: J. Wilhelm (KIT), U. Weber (UFZ)

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