Extremwellen kommen vor Norderney vergleichsweise häufig vor
Auszug aus der Pressemitteilung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

Nichts ist vor ihnen sicher: Extremwellen stellen ein großes Risiko für Schiffe, Offshore Windparks und Forschungsplattformen dar. Enorme Schäden können die Folge sein. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und HEREON arbeiten deshalb intensiv daran, Vorhersagemethoden zu entwickeln. Damit Schifffahrt, Wirtschaft und Tourismus bestmöglich geschützt sind. Das Projekt „Freak Waves II – Studie zum Auftreten von Extremwellen in der südlichen Nordsee“ lieferte nun viele spannende Erkenntnisse.
In dem nun abgeschlossenen Projekt „Freak Waves II – Studie zum Auftreten von Extremwellen in der südlichen Nordsee“ in Zusammenarbeit mit dem Helmholtz-Zentrum HEREON zeigte sich, dass die Mehrheit der untersuchten „Rogue Waves“ als seltene Ausprägung typischer Wellenhöhenverteilungen erklärbar ist, wie Jens Möller, der am BSH das gemeinsame Forschungsprojekt mit HEREON betreut hat, sagt. „Aber extreme Freak Waves, also Extremwellen, die nochmal deutlicher höher als doppelt so hoch aus dem Seegangsfeld herausragen, sind im Untersuchungsgebiet häufiger aufgetreten als nach der Theorie angenommen.“
„Diese Studie zeigt erstmals beispielhaft an einem großen Datensatz für die Nordsee, dass es Regionen gibt, in denen Extremwellen häufiger als anderswo auftreten. Außerdem zeigte sie verschiedene Entstehungsmechanismen für Extremwellen auf und konnte mithilfe Maschinellen Lernens das Potential der Vorhersagbarkeit von Extremwellen nachweisen“, fasst Dr. Ralf Weisse die wichtigsten Ergebnisse zusammen. (Quelle: Pressemitteilung BSH)
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