Nach der Taufe …
… ist vor der Inbetriebnahme. Dazwischen liegt eine Phase, in der noch Restarbeiten sowie die Komplettierung der Ausstattung und Ausrüstung vorgenommen werden.
Doch viel wichtiger ist die Erprobung des Schiffs in allen Einzelheiten. Dazu gehört z.B. ein 8-stündiger Dauerbetrieb, während das Schiff fest vertäut ist. Hierbei werden Generatoren, Ruderanlage, Steuerung und Regelung unter verschiedenen Lastszenarien getestet. Ebenso stehen unterschiedliche Testfahrten standardmäßig auf dem Programmplan. Viele Erprobungsverfahren sind von der Klasse zur technischen Abnahme vorgeschrieben.
Das gesamte System sowie die zugehörigen Details werden genau beobachtet, erfasst und protokolliert. Ebenso muss sich die Schifscrew an das neue Arbeitsumfeld gewöhnen. Der Schiffsbetrieb ist mit der „Ludwig Prandtl“ nicht vergleichbar, da auf der „Coriolis“ viele automatisierte Abläufe die Arbeitsprozesse anders gestalten.
So stehen in den nächsten Wochen noch etliche Testfahrten auf der Elbe an, bevor es raus auf die Nordsee geht, um auch die Seetüchtigkeit unter Beweis zu stellen.
In der letzten Woche unternahm die „Coriolis“ eine Testfahrt von Lauenburg nach Geesthacht, wo sie am Menzer Werftplatz anlegte und auch die Nacht über dort vertäut war. Davon sind einige Fotos entstanden.
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Weitere Beiträge rund um den Neubau des Forschungsschiffs “Coriolis” finden Sie im
Inhaltsverzeichnis des Bau-Tagebuchs LP II




