Hereon-Wissenschaftler auf der IMUM24

081124_titel (Grafik: Kai Logemann / Hereon)

Beitrag von Dr. Kai Logemann, Abteilung Stofftransport und Ökosystemdynamik

Vom 28.10.24 bis zum 30.10.24 fand in Louvain-la-Neuve, Belgien, der Workshop IMUM24 (21st International workshop on Mult-scale Unstructured mesh numerical Modeling for coastal, shelf and global ocean dynamics) statt. Es handelte sich um ein etwa jährlich stattfindendes Treffen von Ozeanmodellierern, die mehrskalige unstrukturierte Gitter verwenden. Diese in den Ingenieurswissenschaften weit verbreitete Methode ermöglicht es, die numerische Auflösung, und damit die Rechenleistung, räumlich an die interessanteren, wichtigeren Regionen anzupassen. In der Küstenforschung ist dies z.B. der küstennahe Bereich im Vergleich zum offenen Ozean.

Neben einer Reihe hochklassiger Vorträge der Gastgeber, der Gruppe um Prof. Emmanuel Hanert (Université Catholique de Louvain) den Entwicklern von SLIM3D, wurden aktuelle Arbeiten u.a. von Wissenschaftlern des CNR-ISMAR (Venedig), DHI (Kopenhagen), MIT (Boston) und AWI (Bremerhaven) vorgestellt. Und auch das Helmholtz-Zentrum Hereon war mit Dr. Kai Logemann (Institut für Küstensysteme) vertreten. Er stellte seine Arbeiten zur Einführung mehrskaliger Gitter in das globale Ozeanmodell ICON-O vor.

Telnehmer der IMUM24. Erste Reihe: Emmanuel Hanert (UCLouvain), David Greenberg (Bedford Institute of Oceanography, Kanada), Kai Logemann (hereon), Noujas V. (NCRR, Pallikaranai, Indien) (Foto: Brigitte Ferauge / UCLouvain)
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