Gute Perspektiven für sustainMare

101024_titel (Foto: Sabine Billerbeck / Hereon)

Beitrag von Kai Hoppe, Institut für Küstensysteme – Analyse und Modellierung

Die sustainMare Jahreskonferenz 2024 fand Ende September mit über 100 Teilnehmern in Hamburg statt. Die Forschungsmission sustainMare geht aus der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) hervor und konzentriert sich auf Regionen in der Nord- und Ostsee.

Zum Auftakt der Konferenz wurden die sieben Teilprojekte mit ihren aktuellen Ergebnisse sowie einem Ausblick auf die zweite Phase der Mission vorgestellt. Anschließend gab es einen Gastvortrag von David Reid über das Potential der Zusammenarbeit mit dem International Council for the Exploration of the Sea (ICES). In projektübergreifenden Break-out Sessions der künftigen „Mission Working Groups“ wurde über die Zukunft der Fischerei sowie über Meeresschutzgebiete und Mehrfachnutzung von Meeresflächen diskutiert. In der anschließenden Poster-Vorstellungsrunde beeindruckten besonders die Jungwissenschaftler mit ihren Ergebnissen der vergangenen zweieinhalb Jahre.

Der zweite Tag begann mit einem Vortrag zum Thema „Forschungsdatenmanagement“. Die darauffolgende Präsentation beschäftigte sich mit multiplen Stressoren im marinen Ökosystem, die sich gegenseitig verstärken oder abschwächen können. Dieser wichtige Aspekt wird in der Bewertung belasteter Ökosysteme bislang zu wenig berücksichtigt. Den größten Teil des Tages nahmen dann wieder die parallelen Planungstreffen der Arbeitsgruppen ein.

(Foto: Sven Franzek)

Das sustainMare Projekt CoastalFutures, das von Hereon federführend organisiert wird, war auch für die Durchführung der Konferenz verantwortlich. Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) wird vom BMBF und den Küstenbundesländern finanziert.

==> DAM Forschungsmission sustainMare

==> Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)

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