Weniger ausbaggern, mehr Flutschutz

160724_titel (Foto: Ina Frings / Hereon)

Dr. Johannes Pein ist Experte für Strömungen und Modellierer. Er forscht am Helmholtz-Zentrum Hereon in der Abteilung Hydrodynamik und Datenassimilation und im Exzellenzcluster für Klimaforschung CLICCS der Universität Hamburg. Er hat einen Gastbeitrag im Hamburger Abendblatt verfasst, der sich um das Ausbaggern der Fahrrine in der Elbe dreht.

Screenshot cen.uni-hamburg.de

Kanus, Segler und Frachtschiffe ziehen vorbei, die Elbe glitzert. Auf den ersten Blick sieht man nicht, wie groß die Probleme sind. Damit voll beladene Containerschiffe im Hamburger Hafen ausreichend Tiefe vorfinden, wird die Fahrrinne regelmäßig ausgebaggert. Das verschlingt enorme Summen, erzeugt CO2 und schadet auch ganz direkt dem Ökosystem. Geht es auch anders?

Große bauliche Eingriffe könnten die Verschlickung auf Dauer verringern. Aber mit welchen Folgen? Diese realistisch abschätzen zu können, hat mich als Modellierer enorm interessiert. Wäre ein Damm in der Nordsee oder eher eine Überschwemmungsfläche im Alten Land sinnvoll? Und welchen Effekt haben die Maßnahmen bei fortschreitendem Klimawandel? Als Mitglied im Exzellenzcluster für Klimaforschung CLICCS der Universität Hamburg habe ich vier Optionen geprüft. Rein hypothetisch, versteht sich, um abzuschätzen, welche Wege Potenzial haben. (Quelle: Uni Hamburg, CEN, News 2024)

Lesen Sie den kompletten Artikel von Dr. Johannes Pein:

==> Die Zukunft der Elbe: Weniger ausbaggern, mehr Flutschutz

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