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Header_Team (Foto: C. Schmid / Hereon)

Am 29. April 2024 wurde der Helmholtz-Promotionspreis in der Geschäftsstelle der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin vergeben. Mit dieser Auszeichnung würdigt Helmholtz jedes Jahr die besten und originellsten Doktorarbeiten. Von knapp 9.000 Doktoranden, die an Helmholtz-Zentren deutschlandweit forschen, wurden dieses Jahr 11 Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Unter ihnen sind die Materialforscherin Dr. Zina Kallien und der Küstenforscher Dr. Nils Christiansen vom Helmholtz-Zentrum Hereon.

Screenshot hereon.de

Dr. Nils Christiansen, aus der Abteilung Stofftransport und Ökosystemdynamik am Institut für Küstensysteme – Analyse und Modellierung, hatte seine Doktorarbeit „Regional impacts of offshore wind farms on the North Sea hydrodynamics“ erfolgreich verteidigt. Darin untersuchte er, wie sich Offshore Windparks auf die Physik der Nordsee auswirken und hat dazu Methoden entwickelt, diese Effekte in Ozeanmodelle zu integrieren. Anhand numerischer Modellierung konnte er zeigen, dass der Einfluss der Windparks auf die Strömungen zu systematischen Änderungen in der Meeresdynamik führen kann. Diese Erkenntnisse führen zu einem besseren Verständnis zukünftiger Veränderungen und können als Grundlage dienen, den Ausbau der Offshore Windenergie naturverträglicher zu gestalten.

Dr. Nils Christiansen wurde mit dem Helmholtz-Promotionspreis im Track B für Forschung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Anwendung im Forschungsbereich Erde und Umwelt ausgezeichnet. Er hat damit ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro sowie die Finanzierung eines Helmholtz Field Study Fellowships von bis zu drei Monaten gewonnen.

==> Ausgezeichnete Forschung (Hereon News)

==> Website Helmholtz-Gemeinschaft mit allen Preisträgern

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