Sicherung der Forschungsplattform Tesperhude

050124_titel (Foto: Volker Dzaak / Hereon)

Beitrag von Volker Dzaak, Leiter der Abteilung Logistik & Organisation Küstenforschung

Mit Beginn des steigenden Wasserstands in der Elbe im Dezember 2023 müssen wir ein wachsames Auge auf unsere Forschungsplattform Tesperhude halten.  Die Sturmfluten vom 21./22.12. drückten das Wasser in die Elbe zurück bis zum Wehr in Geesthacht, wo ein Pegelstand von nahezu 11,00 m erreicht wurde. Die Elbe selbst wies am Pegel Geesthacht sowie im Ortsteil Tesperhude einen Stand von 6,00 m auf.

(Foto: Volker Dzaak / Hereon)

Die Forschungsplattform selbst befindet sich auf einem Schwimmponton, der an zwei Ankerpfählen gesichert ist und sich so mit steigenden und fallenden Wasserständen entsprechend bewegt.

Das Problem liegt in der Begehbarkeit des Seestegs sowie in der Gangway, welche den Zugang von dort zur Forschungsplattform ermöglicht. Zur Vermeidung eines Abrisses bzw. anderer Schäden haben wir am Morgen des 22.12. die Reling der Gangway abgebaut und die Gangway selbst mit einem Spanngurt gesichert. Zusätzlich wurde die Stromverbindung unterbrochen.

Am Nachmittag des 22.12. lief das Wasser wieder ab  und so wurde die Gangway in die Ausgangsposition zurückversetzt. Doch nach den Sturmfluten stieg in den nächsten Tagen der Wasserpegel der Elbe erneut an durch die andauernden Regenfälle. Das Binnenhochwasser setzte ein. Am 28.12.23 haben wir die Verbindung zur Forschungsplattform komplett getrennt und die Gangway am Seesteg hochgezogen und gesichert.

Das Hochwasser der Elbe wird in Lauenburg am Donnerstag/Freitag  (04./05.01.2024) den Höchststand von geschätzten 8,05 m erreichen. In Tesperhude erwarten wir ca. 5,85 m. Im Anschluss wird das Wasser langsam fallen.

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