Mit frischem Schwung ans Werk

Header_Coriolis (Grafik: Hitzler Werft / Hereon)

In den letzten Monaten wurde in den unterschiedlichen Gewerken auf der „Coriolis“ hart gearbeitet, was den Besuchern vor Ort oder den Lesern des Bau-Tagebuchs vielleicht nicht so offensichtlich und spektakulär erscheint. Wir möchten mit einem Bilderbogen darstellen, wie vielfältig diese wichtigen Arbeiten sind – auch wenn nicht jedes einzelne Gewerk im Bau-Tagebuch ausführlich dargestellt wird.

Materialnachschub erfolgt ständig für die notwendigen Arbeitsschritte, bis hin zu großen Elementen wie dem Ankerpfahl. Die Buchstaben des Schiffsnamens wurden als Schriftzug am Bug auf der Steuer- und Backbordseite verschweißt.

 

An Deck schreiten die Arbeiten fort, z.B. wurden verschiedene Poller/Festmacher angeordnet. Die Vorbereitungen und Konservierung des Decks müssen erfolgen, bevor es an den eigentlichen Decksbelag geht.

 

Unter Deck geschieht noch viel mehr. Die Arbeitspläne mit markierten Aufgaben wirken wie aufgespießt, doch die „Nadeln“, die überall an den Wänden herausragen, haben einen ganz anderen Zweck. Sie dienen später zur Befestigung von Dämm- und Isoliermaterial.

 

Aufwendig sind die Arbeiten z.B. im Maschinenraum. Da werden Rohrleitungen und Kabeltrassen gezogen sowie Fundamente für die Motoren, Aggregate, Schaltschränke usw. gelegt.

 

Ab und zu darf die „Coriolis“ schon mal Frischluft schnuppern außen am Kai der Hitzler Südwerft. Sie wird dort vertäut, solange das Hafenbecken in der Werfthalle für andere Arbeiten benötigt wird. Von Bord aus gesehen nach achtern hat man dort den Blick auf die Elbe und Lauenburger Altstadt.

 

Im Stahlbau war der Fortschritt offensichtlich, was die optische Erscheinung betrifft. Doch die anderen Arbeiten sind ebenso wichtig, damit das Schiff überhaupt in Dienst gestellt werden kann. Es bleibt noch viel zu tun in den verschiedenen Gewerken, selbst wenn die Baufortschritte im vergangenen Jahr schon riesig waren.

Es kann allerdings erst mit frischem Schwung weitergehen, wenn die aktuelle Hochwasserlage überstanden ist. Die Elbe drückt das Wasser auch bis in die Halle der Südwerft, wo die „Coriolis“ liegt. Da das Schiff bereits abgedichtet und schwimmfähig ist, werden keine Schäden erwartet. Mittlerweile ist das Wasser auch in der Lauenburger Altstadt über die Ufer getreten und somit ist ebenso die Hauptwerft betroffen. Die Aufräumarbeiten nach Fallen des Wasserspiegels werden einige Zeit in Anspruch nehmen.

(Foto: Kai Klimenko / Hitzler Werft)

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis des Bau-Tagebuchs LP II

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