Vor und nach dem Stapelhub
Während des Stapelhubs waren die Augen der Anwesenden auf den Schiffsrumpf gerichtet, doch kaum jemand wird ein wichtiges Detail bewusst wahrgenommen haben: die Freibordmarke. Sie befindet sich beidseitig auf halber Schiffslänge am Rumpf des Schiffes.

Die Freibordmarke ist eine dauerhafte Markierung, die auch beim Abblättern der Farbe erkennbar sein muss. Die Buchstaben B und V am Ring der Freibordmarke bezeichnen die Klassifikationsgesellschaft Bureau Veritas. Ohne deren vorherige Abnahme des Schiffsrumpfes (Kasko) inkl. Vermessung wäre der Stapelhub gar nicht möglich gewesen.
Was den Anwesenden schon eher aufgefallen ist: Der Heimathafen der „Coriolis“ ist mit Hamburg angegeben, wie es achtern am Schiffsrumpf zu sehen ist.

Wieso ist es nicht Geesthacht, wo das Helmholtz-Zentrum Hereon seinen Hauptsitz hat? Das liegt an den Bestimmungen zur Registrierung eines Schiffes, das unter deutscher Flagge fahren soll. Da die „Coriolis“ im Seeschifffahrtsregister geführt werden muss, ist eine Eintragung beim zuständigen Amtsgericht in Hamburg notwendig.
Am Tag nach dem Stapelhub ging es sofort weiter mit Anlieferung des letzten Stahlzuschnitts zur Fertigung des Steuerhauses und des Schanzkleids.

Der Aufgang zum Steuerhaus ist bereits auf der „Coriolis“ installiert und die Kommandobrücke nimmt Form an. Die Ausgestaltung mit Einrichtung unter nautischen Gesichtspunkten wird intensiv mit der Crew diskutiert und abgestimmt.
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Die Motoren wurden ebenfalls geliefert, womit die Arbeiten im Maschinenraum an Fahrt aufnehmen:
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Doch auch zum wesentlichen Aspekt des Forschungsbetriebs geht die Arbeit intensiv weiter. Die Ausgestaltung und Inneneinrichtung der Labore wird sowohl mit den späteren Nutzern als auch mit den Zulieferern intensiv diskutiert und geplant. Davon berichten wir in einem der nächsten Beiträge.
Weitere Beiträge rund um den Neubau des Forschungsschiffs “Coriolis” finden Sie im








