Küstenforschung

Neunte Baltic Earth Sommerschule

Beitrag von Dr. Marcus Reckermann, International Baltic Earth Secretariat

Heute ist der letzte Tag der alljährlichen Baltic Earth Sommerschule, die eine Woche auf der Insel Askö in den schwedischen Schären südlich von Stockholm stattfand. Insgesamt 16 Studenten aus dem Ostseeraum (Schweden, Polen, Estland, Litauen und Deutschland) fanden sich in der Forschungsstation der Universität Stockholm zusammen, um die Erforschung des Klimawandels am Beispiel der Ostsee zu erlernen.

Die Ostsee als nordeuropäisches Randmeer zwischen maritimen und kontinentalen Klimabedingungen ist eine interessante Region mit einer guten Verfügbarkeit an Klimadaten aus der Vergangenheit. Die Studenten lernen, diese Daten zu interpretieren und in Modelle zu integrieren sowie die besonderen meteorologischen, ozeanografischen und biogeochemischen Eigenschaften der Ostsee zu kennen. Auf dem Programm stehen verschiedene Methoden der Modellierung von Klima und Umwelt in der Vergangenheit und Zukunft, statistische Methoden der Datenanalyse sowie die Beschreibung fundamentaler Prozesse in der Atmosphäre, im Ozean, im See-Eis und in der Landoberfläche in Beziehung zum Klimasystem.

Diese Sommerschulen haben neben der rein akademischen Seite einen weiteren Aspekt: Hier wird der Kern für lebenslange Freundschaften und zukünftige internationale Zusammenarbeit gelegt.

Die Sommerschule ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Rostock, dem Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und dem Internationalen Baltic Earth Sekretariat am Hereon. Vom Hereon nahmen Kubilay Timur Demir und Pooja Tiwari als Studenten teil sowie Sebastian Wagner und Marcus Reckermann als Dozenten.

Hereon-Teilnehmer an der Sommerschule (Foto: Marcus Reckermann)
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