Risikobewusstsein Klimawandel bei Hamburger Bürgern
Der Klimawandel stellt eine große bis sehr große Bedrohung für Hamburg dar und seine Folgen sind bereits heute spürbar. Das gab die Mehrheit der Befragten in der vom Helmholtz-Zentrum Hereon durchgeführten Studie „Risikobewusstsein Hamburger Bürger_Innen für den Klimawandel 2023“ an. Auch hielten es noch nie so viele Bürgerinnen und Bürger Hamburgs für möglich, persönlich von einer Naturkatastrophe betroffen zu sein wie in diesem Jahr. Die Studienergebnisse zeigen: Die Sorge um die Auswirkungen des Klimawandels bleiben bestehen und nehmen teilweise auch zu.

„Risikowahrnehmung ist regional- und zeit-spezifisch. Während Hitzewellen in Hamburg einen neuen Höchstwert erzielten, scheinen die Ereignisse im Ahrtal ihre Wirkung wieder verloren zu haben. Außerhalb der betroffenen Region gerieten sie bereits völlig aus dem Blick“, berichtet Prof. Dr. Beate Ratter, Leiterin der Abteilung Sozioökonomie des Küstenraumes am Helmholtz-Zentrum Hereon. Gemeinsam mit Luca Scheunpflug befragte sie im Rahmen der Langzeitstudie dieses Jahr 503 Bürgerinnen und Bürger Hamburgs zu deren Wahrnehmung in Bezug auf den Klimawandel. Ihre Ergebnisse veröffentlichte sie inzwischen das 16. Jahr in Folge.
Die Studie „Risikobewusstsein der Hamburger Bürger für den Klimawandel“ wurde erstmals 2008 und seitdem jährlich umgesetzt. Die Befragten geben in der Telefonumfrage jedes Jahr Auskunft über vier Fragen zu ihrer Wahrnehmung des Klimawandels. Seit 2019 werden zusätzlich persönliche Vorsorgemaßnahmen abgefragt und seit 2010 auch die Meinung zu Hamburgs wichtigsten Problemen. (Quelle: Hereon Pressemitteilung)
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