Neue Sachstandsberichte zum Ostseeraum
Gemeinsame Pressemitteilung des Leibniz Instituts für Ostseeforschung Warnemünde, des Helmholtz-Zentrums Hereon und Baltic Earth

Wissenschaftsnetzwerk Baltic Earth liefert Kenntnisse zum Zustand der Ostsee und ihren Ökosystemen
Die Ostsee ist ein Randmeer unter Druck. Klimawandel, Überdüngung, Überfischung, Einträge von Giften und Munitionsaltlasten im Meer setzen dem Ökosystem der Ostsee zu. Das führt zu vielen Veränderungen wie der Erwärmung und Versauerung des Wassers, Überflutungen, Erosion von Meeresboden und Küsten, Sauerstoffmangel, Verschmutzung, schädlichen Algenblüten, der Invasion von gebietsfremden Arten, einem Rückgang der Fischbestände sowie der Artenvielfalt insgesamt. Die jetzt vorliegenden BEAR-Berichte (Baltic Earth Assessment Reports) stellen eine wissenschaftliche Einschätzung der aktuellen Situation der Ostsee dar, was es den Anrainerstaaten erleichtert, Maßnahmen anzupassen, um einen guten ökologischen Zustand zu erreichen.
Die umfassende Artikelsammlung, die kürzlich in der internationalen Fachzeitschrift Earth System Dynamics veröffentlicht wurde, dokumentiert den heutigen Wissensstand der Klima- und Erdsystemforschung im Ostseeraum. Das Themenspektrum reicht von den Ökosystemen der Ostsee, über den Einfluss des Menschen auf die Umwelt bis hin zu einer ausführlichen Bestandsaufnahme des aktuellen Wissens zum Klimawandel und seinen Auswirkungen sowie der Verlässlichkeit von Zukunftsszenarien. (Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des IOW, Hereon und Baltic Earth)
Lesen Sie die komplette Pressemitteilung:
==> Ostseeraum: Neue Sachstandsberichte zur Klima- und Erdsystemforschung
==> Baltic Earth Assessment Reports (BEAR)




