PFAS in den Medien
Berichte über per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind aktuell präsent in Medien vertreten. Wie gefährlich sind diese langlebigen chemischen Substanzen? Worin sind sie enthalten und wie verbreitet sind sie?
Der Sender Pro7 bringt am Montag, den 06.03.2023 um 20:15h eine Reportage, in der u.a. Dr. Hanna Joerss, Abteilung Organische Umweltchemie, zu Wort kommt:
==> ProSieben THEMA. Giftig. Unzerstörbar. Thilo Mischke auf den Spuren tödlicher Chemikalien
Der Sender Das Erste / NDR berichtete vor einigen Tagen darüber:
==> „Jahrhundertgift“ PFAS: Wie verseucht ist Deutschland?
Die Wissenschaftler des Hereon Instituts für Umweltchemie des Küstenraumes befassen sich intensiv mit dieser Stoffgruppe. Sie zeigen auf, worin die Problematik des Nachweises und der Regulierung von Substanzen aus der Stoffgruppe sind. Denn die Verbreitung betrifft nicht nur Deutschland, worauf sich einige Medienbeiträge fokussiert haben. Weiterführende Informationen und Hintergründe bieten das Hereon Portal PFAS Explorer in englischer Sprache sowie bisher erschienene Artikel und Blogbeiträge.
Seit den späten 1990er Jahren wurde die Aufmerksamkeit auf die Rolle langkettiger PFAS als globale Schadstoffe gelenkt, die aufgrund ihrer schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt Anlass zu großer Sorge geben. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Persistenz ist davon auszugehen, dass diese Verbindungen über Hunderte von Jahren in der Umwelt verbleiben. Sie wurden weltweit bei Menschen und Wildtieren nachgewiesen und werden über weite Strecken in entlegene Regionen wie die Arktis und Antarktis transportiert.




