Küstenforschung

Mitarbeiter stellen sich vor: Pascal Richtarski

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Ich habe neben dem Abitur die Ausbildung zum staatlich geprüften chemisch-technischen Assistenten (CTA) abgeschlossen und anschließend begonnen, in Hamburg Chemie zu studieren. Meinen Bachelor habe ich in Lübeck in angewandter Chemie gemacht. Im Anschluss habe ich in Lübeck weiterstudiert und meinen Master in technischer Biochemie gemacht. Während meiner Masterarbeit hier am Zentrum habe ich viel Spaß an der analytischen Chemie entwickelt und mich dazu entschlossen, in analytischer Chemie zu promovieren.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

In den ersten Monaten waren die Arbeitstage von sehr viel Lesen geprägt, da am Anfang einer jeden Forschung die Literaturrecherche steht. Oft stehen auch projektbezogene (Online-) Meetings oder Abteilungsmeetings an. Derzeit wird mein Arbeitstag durch die Planung der anstehenden Kampagne, Probennahme und -aufarbeitung sowie die Messung, Auswertung und die Interpretation der Ergebnisse von Proben aus der Elbe bestimmt. Es wird nie langweilig.

Probennahme in der Elbe (Foto: Lars Hildebrandt / Hereon)

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Mein bisher größter Erfolg war, dass ich in meiner Bachelorarbeit bei der Eurofins Dr. Specht International GmbH eine Methode zur Analyse von Pestiziden in Hopfen entwickelt habe, die heute noch täglich verwendet wird. Auf Basis dieser Methode wurden noch weitere Analyseverfahren für Pestizide in anderen Matrices entwickelt. Es ist schön, etwas zu schaffen, was einen Mehrwert für den Menschen oder für die Umwelt hat.

 

Was ist Ihr großes Ziel?

Mein Ziel ist es, durch meine Forschung im Rahmen der Promotion und in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) die Möglichkeiten zur Vorhersage von Schadstoffverteilungen in der Elbe,  zum Beispiel nach Fahrrinnenvertiefungen, zu verbessern. Es wäre schön, wenn solche Modelle nachhaltigere Baumaßnahmen unterstützen könnten, um die Umwelt nicht noch weiter zu belasten.

 

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Ich würde mich als sehr geduldigen, aber dennoch zielorientierten Menschen beschreiben, der im Sport sowie im Berufsleben sehr ehrgeizig ist und Effektivität schätzt und unterstützt. In meiner Abteilung bin ich dafür bekannt, dass es fast unmöglich ist, die Kaffeekanne zu öffnen, wenn ich diese zugedreht habe.

 

==> mehr Informationen zu Pascal Richtarski, Abteilung Anorganische Umweltchemie

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