Es ist mehr als das: Aus einer Handvoll Lego-Steinen entstand ein begehrtes Miniatur Modell des neuen Schiffes. 10 Modelle wurden ausgelost unter allen Einsendern von Namensvorschlägen beim internen Hereon Wettbewerb.
Als Erster konnte sich unser Kollege Philip Gräfenstädt über dieses Modell freuen, das ihm bei der Verkündung seines Vorschlags “Coriolis” vom Projektleiter Volker Dzaak überreicht wurde. Als Sieger wird er auch an der Taufe des Schiffes teilnehmen und erhielt selbstverständlich ebenfalls ein Miniatur Modell.
Zur Übergabe der 10 Miniatur Modelle an die Gewinner der Auslosung fand ein kleines Beisammensein statt, in dem Projektleiter Volker Dzaak über das neue Schiff berichtete. Er zeigte auch Fotos und einen kleinen Film von der Auslosung, die unter wachsamen Augen eines Betriebsratsmitglieds stattgefunden hatte. Danach übereichte er die Miniatur Modelle persönlich, die sofort gründlich in Augenschein genommen wurden.
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Moment mal, da fehlt doch was? Der Schriftzug mit dem neuen Namen “Coriolis” war nirgendwo zu sehen … Auch daran war gedacht. Mithilfe einer Prägemaschine, Schere, Geschick und Geduld haben die Gewinner ihre Modelle vervollständigt.
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Alle sind sich einig, dass der Name “Coriolis” von der Jury passend ausgewählt wurde. Natürlich es es schade, wenn der eigene Vorschlag nicht zum Sieg gereicht hat. Doch die Freude über die Miniatur Modelle ist groß, sie sind weitaus mehr als ein Trostpflaster.
Doch wie ist dieses begehrte Lego-Modell überhaupt zustande gekommen? Wir haben unseren Kollegen Felix Beck gefragt, den kreativen Initiator mit der grandiosen Idee:
Wann und wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Miniatur Modell aus Lego-Steinen zu gestalten?
Die Idee ist schon ein bisschen älter und entstand vor ca. 4-5 Jahren. Damals habe ich mit dem Leiter Jörg Burmester des “Spurwechsel”-Projekts der technischen Ausbildung diese Idee diskutiert, ob man im Rahmen “Spurwechsel” eine Aufgabe für Auszubildende gestalten könnte, um die “Ludwig Prandtl” als Lego Modell nachzubauen. Leider wurde damals das “Spurwechsel”-Projekt aufgeben und so konnte diese Idee nie umgesetzt werden. Dann ist unser Neubauprojekt des Forschungsschiffs “Ludwig Prandtl II” gestartet und in einem Gespräch mit unserem stellvertretenden Leiter unserer Öffentlichkeitsarbeit, Patrick Kalb-Rottmann, wurde der Gedanke wieder aufgegriffen. Er hatte mir einen Link zukommen lassen, wo ein Lego Fan das Forschungsschiff “Polarstern” nachgebaut hatte. Dadurch wurde mein Ehrgeiz richtig geweckt.
Wie entstand dieses Miniatur Modell? Haben Sie mit vorhandenen Lego-Steinen ausprobiert, wie so ein Modell aussehen könnte?
Das Modell entstand zuerst am Computer, wo ich mit einem von Lego bereitgestellten Programm die Steine virtuell zusammengesetzt habe. Nachdem das Bild von dem Projektleiter Volker Dzaak abgenommen wurde, habe ich die benötigten Steine bei Lego bestellt und den Prototypen zusammengesetzt. Nachdem dieser auch als reales Modell den Segen unserer Geschäftsführung erhalten hatte, ging es an die Verbesserungen bis hin zum jetzigen Modell.
Gab es auch unerwartete Hindernisse bei der Beschaffung von Lego-Steinen für die Gesamtmenge an Modellen?
Vorab gesag, es handelt sich bei allen Steinen um Original Lego-Steine. Im Rahmen der Farbanpassung zum Originalschiff musste ich einige Steine gebraucht beschaffen, da diese nicht mehr direkt bei Lego erhältlich sind. Aber es gibt einen sehr guten Markt für gebrauchte Lego-Steine.
Herzlichen Dank! Wir freuen uns sehr mit den Gewinnern über dieses äußerst gelungene Miniatur Modell des neuen Forschungsschiffs “Coriolis”.
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