Küstenforschung

Forschungsschiff LP II wird in Schleswig-Holstein gebaut

Die schleswig-holsteinische Hitzler-Werft aus Lauenburg hat im Vergabeverfahren den Auftrag des Helmholtz-Zentrums Hereon für den Bau eines neuen Forschungsschiffes erhalten. Die LUDWIG PRANDTL II – so der vorläufige Name – kostet rund 15 Millionen Euro und wird aus Bundesmitteln finanziert. Die Auslieferung ist im Frühjahr 2024 vorgesehen. Küstenforschung, Wasserstofftechnologien, Membranforschung, und Digitalisierung – all diese Forschungsbereiche werden beim Bau und bei der späteren Nutzung mit einbezogen.

Screenshot hereon.de

„Unserer Werft, gegründet 1885, lebt von ihrer Tradition und der stetigen Freude an der Innovation. Deshalb ist die LUDWIG PRANDTL II ein besonderer Auftrag für uns, ein echtes Herzensprojekt mit Technik und Schiffbau aus Schleswig-Holstein. So ein Konzept ist einzigartig, weil es die Erforschung der Gewässer mit Ideen für eine ,grünere‘ Schifffahrt verbindet. Ein hybrider Antrieb aus Diesel und Wasserstoff etwa – das ist für uns in der Umsetzung neu und reizvoll zugleich“, sagt Kai Klimenko, Geschäftsführer der Hitzler-Werft.

Die Planung hat das Hereon mit dem Hamburger Planungsbüro Technolog services GmbH (TLS) umgesetzt. Die LUDWIG PRANDTL II wird Labore für die Küstenforschung, Wasserstofftechnologie (Brennstoffzellen und Metallhydrid-Speichertanks) und die Erprobung von Membranmodulen zur Abgasreinigung erhalten. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat bereits im November 2020 die Unterstützung des Neubaus mit rund 13,5 Millionen Euro bewilligt.

Welchen Namen das Schiff beim Stapellauf 2024 tragen wird, steht noch nicht fest. Er soll im Rahmen eines internen Ideenwettbewerbs im Helmholtz-Zentrum Hereon noch gefunden werden. (Quelle: Hereon Pressemitteilung)

Lesen Sie die komplette Hereon Pressemitteilung:

==> Hereon holt Lauenburg ins Boot

 

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