Ein ozeanographisches Messgerät
das in der Praxis unterschiedlich benannt wird. Das liegt daran, dass das Rahmengestell mit verschiedenen Geräten zur Probennahme und für Messungen bestückt werden kann. Wenn man wie auf unserem letzten Freitagsfoto und im obigen Titelbild nur das Sichtbare benennen will, ist es ein Kranzwasserschöpfer oder Rosettenwasserschöpfer. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Anordnung der Wasserflaschen. Bei der Kombination mit einem CTD Messgerät, das ebenfalls im Rahmengestell positioniert wird, nennt man es auch CTD Sonde oder CTD Rosette. Die CTD Sonde misst die elektrische Leitfähigkeit (Conductivity) und Temperatur (Temperature) in Abhängigkeit von der Wassertiefe (Depth).
Eine CTD Sonde wiederum kann mit zusätzlichen Sensoren bestückt werden, die z.B. den Sauerstoff- oder Chlorophyllgehalt oder die Trübung messen. Kombiniert man diese Messgeräte mit einem Kranzwasserschöpfer, können die Wissenschaftler anhand der aktuellen Daten bestimmen, aus welcher Tiefe sie Proben nehmen wollen, indem sie einen Impuls auslösen, bei dem sich eine Flasche schließt. Mit den Daten und Proben lässt sich ein so genanntes „Profil“ einer Wassersäule erstellen.
Der Aufbau und die Funktionsweise einer CTD Sonde kombiniert mit einer Rosette von Wasserschöpfern werden in diesem Film dargestellt.
Das Freitagsfoto der letzten Woche hat uns Dr. Martin Hieroymi zur Verfügung gestellt, als er seine Eindrücke von der Expedition SO287-CONNECT schilderte.




