Schadstoffe in Polargebieten

Die Schadstoffbelastung steigt sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis. Es werden in immer größerem Maße Chemikalien produziert, die in die Umwelt gelangen und auch den Weg bis in die Polargebiete schaffen, wo sie sich anreichern. Doch ebenso Altlasten von Chemikalien, deren Produktion schon lange verboten ist, haben sich dort angesiedelt und werden durch das Schmelzen von Gletschern und dem Auftauen von Permafrostböden wieder freigesetzt.
In einem internationalen zweitägigen Workshop, der vom Umweltbundesamt (UBA) und dem Helmholtz-Zentrum Hereon veranstaltet wurde, diskutierten Experten aus vier Kontinenten die Auswirkungen von bekannten und neuartigen Schadstoffen in den Polargebieten. Ziel ist es, Untersuchungsprogramme und Bewertung der Auswirkungen der Schadstoffe enger mit den Aktivitäten der Umweltprobenbanken zu verknüpfen und Datenlücken zu schließen. Des Weiteren geht es um Empfehlungen für zielgerichtete Forschungsaktivitäten, um dringende Fragen zu klären und mögliche zukünftige Maßnahmen zur Erhaltung eines guten Umweltzustands der Polargebiete vorzuschlagen.
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