Mitarbeiter stellen sich vor: Ronny Badeke

Team_titel (Foto: C. Schmid / Hereon)

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Ich habe in Freiberg (Sachsen) Geoökologie studiert und mich dabei im Fachbereich „Klima und Umwelt“ spezialisiert. Mich reizt diese Fachrichtung, denn sie gibt einen guten Einblick in das Gesamtsystem Erde und erlaubt, die Zusammenhänge über die verschiedenen Sphären wie Atmosphäre, Biosphäre und Geosphäre hinweg zu verstehen. Das ist auch ein Grund dafür, dass ich im Fachbereich Erdsystemwissenschaften an der Uni Hamburg promoviere.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Am Hereon arbeite ich im Bereich der atmosphärischen Schadstoffmodellierung. Als Modellierer bin ich ständig mit dem Internet verbunden, ob am Zentrum oder von daheim im Homeoffice. Dabei starte ich regelmäßig Simulationen zu verschiedenen Schadstoffausbreitungsszenarien auf Großrechnern. Schwerpunktmäßig verbessere ich die Modellgenauigkeit für die Simulation von Schiffsabgasfahnen, welche einen großen Anteil zur Luftbelastung in Hafenstädten wie Hamburg beitragen. Neben der Arbeit am Hereon bin ich auch Mitglied der Arbeitsgruppe „Mesoskalige und mikroskalige Modellierung“ an der Uni Hamburg. Mein Alltag besteht daher auch aus regelmäßigen Treffen, zumeist online, mit den Gruppen am Hereon und an der Uni.

 

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Aus wissenschaftlicher Sicht gab es schon viele kleine Erfolge, auf die ich stolz bin, wie eine Messkampagne auf dem Forschungsschiff “Polarstern”, die Vernetzung mit Wissenschaftlern aus aller Welt oder das erfolgreiche Publizieren. Als größten Erfolg sehe ich aber an, dass ich trotz vieler Umzüge und Themenwechsel der Wissenschaft treu bleiben und sie mit dem Privatleben unter einen Hut bringen konnte.

 

Was ist Ihr großes Ziel?

Ich schreibe privat sehr gerne und möchte mal ein Buch veröffentlichen. Vielleicht auch eins mit wissenschaftlichem Hintergrund.

 

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Bei der Äquatortaufe wurde ich auf den Namen “Spionierender Rußalbatros“ getauft, weil ich neugierig bin und mich mit Schiffsabgasen beschäftige.

(Foto: privat)

 

==> mehr Informationen zu Ronny Badeke, Abteilung Chemietransportmodellierung

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