Sedimentproben vom Meeresboden

100918_titel (Foto: Ina Frings)

Zur Gewinnung von Sedimentproben aus Gewässern gibt es unterschiedliche Geräte, eins davon war auf unserem letzten Freitagsfoto abgebildet: der Kastengreifer. Er wird mithilfe einer Kranwinde ins Wasser gelassen, durch das Fallgewicht drückt sich der Kasten in den Meeresboden. Mit dem Schließen der beiden Schaufeln, die übereinander greifen, bleibt der Sedimentinhalt im Kasten unversehrt. Darin liegt ein großer Vorteil gegenüber einer herkömmlich geschaufelten Menge Sediment. Das in den Kasten gedrückte Sediment ist ein kleines Abbild des Meeresgrunds und gibt Aufschluss über die Schichtung.

Wissenschaftler nutzen Sedimentproben bei ihren Untersuchungen zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen, denn natürliche oder eingetragene Ablagerungen sowie deren Altersbestimmung stellen wichtige Informationsquellen dar. Der Begriff Sedimentation (Wiki) bedeutet grob gesagt das Ablagern von Teilchen, z.B. Schwebstoffen auf dem Grund, ist jedoch weitaus komplexer und findet als Prinzip der Sedimentation Anwendung in unterschiedlichen Bereichen.

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