Feldkampagne in Nord-Norwegen – Teil 3
Beitrag von Nele Lehmann, Abteilung Alkalinität
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In der dritten Woche konnten wir die Probennahme schließlich erfolgreich beenden. Nachdem wir morgens eine letzte Wasserprobe gesammelt hatten, verließen wir am Dienstag das uns mittlerweile gut bekannte Probennahmegebiet Iskorasfjellet, um Richtung Nord-Osten entlang des Flusses Karasjohka bis zur Stadt Tana (70 ° nördliche Breite) zu fahren. Entlang der Strecke nahmen wir abermals Wasser- und Sedimentproben. Der von uns intensiv beprobte Gebirgsbach Gaskabohki bei Iskorasfjellet mündet in den größeren Fluss Karasjohka.
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Aufgrund der langen Fahrtzeit und der früh untergehenden Sonne (gegen 17 Uhr) nahmen wir die letzte Probe sogar im Dunkeln. Erfreulicherweise waren wir mit Stirnlampen entsprechend ausgerüstet.
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(Fotos: Nele Lehmann / HZG)
Gestern mussten wir von Norwegen schließlich Abschied nehmen und passierten am Vormittag die norwegisch-finnische Grenze. Nach einer langen Autofahrt kamen wir gestern Abend ziemlich kaputt in Oulu, Finnland an. Heute haben wir noch eine siebenstündige Autofahrt bis Helsinki vor uns. Am Samstagmittag geht es auf die Fähre zurück nach Deutschland, wo wir am Sonntagabend ankommen.
Wir freuen uns, dass die Beprobung so gut geklappt hat und nun abgeschlossen ist. Das Wetter hat glücklicherweise größtenteils mitgespielt. Während der physisch anstrengenden Arbeit konnten wir die abwechslungsreiche, zum Teil schroffe Natur stets genießen und möchten auf jeden Fall nochmal nach Nord-Norwegen reisen.











