Wasserströmungen als Grundlage von Transporten
Mathematische Rechenmodelle können diese Strömungen flächendeckend und mit hoher zeitlicher Auflösung simulieren, sogar rückwirkend auf viele Jahrzehnte. Diese Modelle werden z.B. für Klimastudien herangezogen. Es gibt aber auch konkrete Fälle, wo die Anwendung derartiger Modellierungen nutzbringend ist: bei Unfällen mit freigesetztem Öl. Da ist eine Vorhersage wichtig, um die drängende Frage zu beantworten: Wohin wird der Ölteppich in den nächsten Tagen driften?
Auf dem coastMap Portal stellen die Wissenschaftler zum Thema „Ölverdriftung“ anhand von 2 Beispielen in der Nordsee sehr anschaulich dar, dass solche umfangreichen Simulationen solide Analysen der Wahrscheinlichkeiten bestimmter Abläufe erlauben. Sie stellen somit eine wichtige Basis für Risikoabschätzungen dar. Ebenso werden in dem Beitrag die Vor- und Nachteile bei einem Einsatz von Dispergatoren aufgezeigt.




