Küstenforschung

Mitarbeiter stellen sich vor: Daniel Pröfrock

Welchen fachlichen Hintergrund haben Sie?

Nach dem Zivildienst habe ich in Hamburg angefangen Chemie zu studieren, bevor ich an die Universität Lüneburg in den Studiengang Diplom Umweltwissenschaften gewechselt bin. Die Schwerpunkte lagen bei mir im Bereich Umweltchemie und Umweltanalytik sowie Natur- und Umweltschutz. 1999 hat mich ein Praktikum dann nach Geesthacht geführt. Daraus hat sich dann auch das Thema für meine Diplomarbeit im Bereich der analytischen Chemie ergeben, mit der ich 2001 mein Studium abgeschlossen habe. Es folgten direkt die Doktorarbeit sowie 2 Jahre als PostDoc. Seit 2007 arbeite ich als festangestellter wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung “Marine Bioanalytische Chemie” am HZG. Seit 2015 leite ich diese Abteilung.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Aufgrund der vielfältigen Arbeiten, die wir aktuell in der Abteilung “Marine Bioanalytische Chemie” durchführen, gibt es eigentlich keinen typischen Arbeitstag. Viel Zeit verbringe ich am Computer, wenn es um die Auswertung von Daten oder das Schreiben von Veröffentlichungen und neuen Projektanträgen geht. Daneben stehen immer wieder Verwaltungsaufgaben auf dem Plan. Das Ganze wird häufig durch Dienstreisen zu Tagungen oder Arbeitstreffen bzw. Messkampagnen aufgelockert, die wir z.B. mit der “Ludwig Prandtl” durchführen, um frische Proben für unsere Forschungsaufgaben zu bekommen. Manchmal, wenn es die Zeit zulässt, stehe ich auch im Labor, wenn wir neue Methoden entwickeln oder wenn Probleme auftreten.

 

Was war Ihr bisher größter Erfolg?

Insgesamt ist Erfolg immer recht schwer zu definieren. Auf einzelne Ereignisse bezogen sind z.B. der Bunsen-Kirchhoff Preis, der mir im Jahr 2011 verliehen wurde, das ICP-MS Anwendertreffen, das ich 2014 mit den Mitarbeitern der Abteilung Marine Bioanalytische Chemie organisiert habe oder die Mitorganisation der European Winter Conference on Plasma Spectrochemistry 2017 in St. Anton mit über 500 Teilnehmern große Erfolge gewesen.

(Foto: C. Schmid / HZG)

Daneben gibt es aber auch viele andere kleine Ereignisse wie gute Veröffentlichungen, angenommene Projektanträge oder erfolgreich betreute Abschlussarbeiten, die in Summe dazu beigetragen haben, dass meine Arbeit bzw. die unserer Arbeitsgruppe von außen, z.B. durch andere Kollegen und Institutionen, anerkannt wird, was in meinen Augen als noch größerer Erfolg zu werten ist.

 

Was ist Ihr großes Ziel?

Ein Ziel ist sicherlich, über die Arbeit hier im Bereich der Küstenforschung einen kleinen Beitrag zum besseren Verständnis der im Küstenbereich ablaufenden Prozesse zu liefern bzw. zur langfristigen Verbesserung des Umweltzustandes beizutragen. Daneben liegt mir die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses am Herzen, wobei es vor allem darum geht, ihm in der Zeit am HZG eine solide handwerkliche Basis mit auf den Weg zu geben.

 

Was ist Ihr persönliches Markenzeichen?

Meine große Brotdose.

 

==> mehr Informationen zu Dr. Daniel Pröfrock, Abteilung Marine Bioanalytische Chemie

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