Küstenforschung

Sozioökonomie des Küstenraums

Ein relativ abstrakter Begriff für eine unserer Abteilungen am Institut für Küstenforschung. Was steckt dahinter? Die Wissenschaftler befassen sich mit der gesellschaftlichen Seite der Entwicklung von Küstenräumen, mit Interessenkonflikten und Raumnutzungsplanung sowie den Folgen des Klimawandels für Küstengesellschaften. Ziel ist die Analyse von gesellschaftlichen Naturverhältnissen und die Unterstützung nachhaltiger Entwicklung an Küsten und auf Inseln.

Dabei stechen drei Begriffe heraus: Resilienz (Widerstandsfähigkeit), Vulnerabilität (Verwundbarkeit) und Adaption (Anpassungsfähigkeit).

Mit Hilfe existierender Theorien, qualitativer und quantitativer Methoden entwickeln die Wissenschaftler moderne Forschungsansätze für die Beantwortung zu diesen Fragen von Küstengesellschaften im Rahmen klimaverträglicher, nachhaltiger Entwicklungspfade. Dazu gehören auch Untersuchungen, wie die Küstenbevölkerung ihre Umwelt, mögliche Naturereignisse und Risiken wahrnimmt und welche konkurrierenden Nutzungsinteressen des Küsten- und Meeresraums nach adäquaten Regelungen verlangen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um nachhaltige Managementkonzepte, Anpassungs- und Governance-Strategien zu entwickeln.

==> Sozioökonomie des Küstenraums

Exit mobile version