Mein Praktikum in der Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht

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Beitrag (Text und Fotos) von Alena, 14 Jahre, Schülerpraktikantin

Im Januar 2020 hatte ich das erste Mal die Gelegenheit, ein Praktikum zu machen. Ich habe mich dafür entschieden, dieses dreiwöchige Praktikum im Institut für Küstenforschung beim Helmholtz-Zentrum in Geesthacht zu machen. Ich war in vielen verschiedenen Abteilungen und habe viele Dinge gelernt.

Die ersten zwei Wochen war ich in der Abteilung Integrierte Küstenbeobachtungssysteme. Dort habe ich im Labor mitgeholfen. Wir haben mehrere Proben Meerwasser von verschiedenen Forschungsreisen bekommen und haben diese auf verschiedene Parameter (Salzgehalt, Trübung, Nährstoffe oder Sauerstoff) untersucht. Ich habe viel über die Arbeit in einem Labor gelernt und viele Dinge selber ausprobiert.

Am besten an der Arbeit hat mir gefallen, dass man praktisch arbeiten konnte und ich viele Dinge selber machen konnte und es auch nicht so schlimm war, wenn mal etwas nicht ganz so gut geklappt hat. Ich fand es besonders toll, als wir an die Elbe in Tesperhude gegangen sind und Proben aus dem Wasser genommen haben und später auf den Sauerstoffgehalt untersucht haben. Von vielen Geräten, wie zum Beispiel dem Autoanalyzer, habe ich vorher noch nie etwas gehört und ich fand es sehr interessant, wie die Geräte alle funktionieren.

Mir wurde zum Beispiel auch die Lagerhalle für die Schiffe und FerryBoxen gezeigt. Dort ist auch die Werkstatt mit Ersatzteilen für unterschiedliche Messgeräte.

In der dritten und leider auch schon letzten Woche habe ich in verschiedenen Abteilungen und Arbeitsfeldern reingeschnuppert. Montag und Dienstag habe ich auch mal die Arbeit in einem Büro kennengelernt. Ich hatte auch in der Abteilung Chemietransportmodellierung verschiedene Aufgaben. Ich habe neue Programme kennengelernt, mit denen ich vorher noch nie gearbeitet habe und etwas über die Emissionen von Schiffen in der Elbe gelernt.

Am Mittwoch wurde mir vormittags etwas über Paläoklima und Klimamodelle erzählt.  Dort habe auch ich ein wenig über Programmiersprache und Programmieren gelernt. Am Nachmittag habe ich etwas über Regionale Atmosphärenmodelle und vor allem über die Antarktis gelernt. Ich habe viele Fotos von einer Überwinterung in der Antarktis gezeigt bekommen und viel dazu erzählt bekommen. Die letzten zwei Tage war ich in der Abteilung Institutslogistik und -organisation und habe bei der Bearbeitung der Website geholfen und diesen Blogbeitrag erstellt.

Mein Arbeitstag war immer von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr mit einer Mittagspause um 11:30 Uhr. Mir hat mein Praktikum sehr viel Spaß gemacht und es war sehr spannend. Ich habe viele interessante Menschen kennengelernt, die aus ganz verschiedenen Richtungen kommen und alle in der Küstenforschung arbeiten. Durch das Praktikum konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und eine Idee davon bekommen, was ich später vielleicht mal machen möchte.

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Wir bedanken uns bei Alena ganz herzlich für ihre hervorragende Mitarbeit und diesen tollen Beitrag fürs Blog!

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