Beitrag von Dr. Justus E.E. van Beusekom, Abteilung Aquatische Nährstoffkreisläufe
Das Forschungsschiff „Heincke“ war vom 14. September bis zum 27. September 2019 mit Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven (AWI) und des Max-Planck-Instituts Bremen (MPI) in der Deutschen Bucht unterwegs, um Austausch-Prozesse zwischen Sediment und Wasser zu untersuchen. Dieses Wissen wird unter anderem genutzt, um die Speicherkapazität des Meeres für Kohlenstoff, die Auswirkung von Bodenfischerei oder die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen.
Um die Messungen und Proben in einen größeren Zusammenhang stellen zu können, beobachteten die Forscher den Meeresboden an den Probennahmestellen mit einem Videoschlitten. Eine Kamera an diesem Schlitten zeigt die unter den Nordseewellen verborgene Schönheit des Lebens in der See und am Meeresboden. Hier zu sehen sind Sandaale, Plattfische wie Scholle oder Kliesche, Knurrhähne, Grundeln, Steinpicker, Einsiedlerkrebse, Schwimmkrabben und Seeanemonen.
Bildergalerie
(Fotos: HZG)
Anmerkung der Redaktion:
Aus dieser bezaubernden Serie hatten wir uns das Freitagsfoto herausgesucht. Wem jetzt noch der Name des darauf dargestellten Fisches fehlt, dem sei gesagt, dass dieser Fisch das Klischee eines Plattfisches in Gänze erfüllt, indem er sich mit seinem Namen auch noch in selbigem versteckt … 😉
