Küstenforschung

Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung

Der Bund und norddeutsche Länder unterzeichneten gestern die Vereinbarung zum Aufbau des Verbunds deutscher Meeresforschungseinrichtungen.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betonte: “Die Deutsche Allianz Meeresforschung bündelt die Expertise von Forschungseinrichtungen und Hochschulen unter einem Dach. Das ist wichtiger denn je, denn die Meeres- und Klimawissenschaften tragen entscheidend zu unserer Zukunftssicherung bei. … Herausragende Meeresforschung aus Deutschland heraus muss ein Markenzeichen in der internationalen Zusammenarbeit werden und damit unseren Beitrag zum Klimaschutz sichtbarer machen.“

Damit wird eine der weltweit größten marinen Forschungsallianzen ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, lösungsorientiertes Handlungswissen für den nachhaltigen Umgang mit den Meeren und Ozeanen zu erarbeiten. Der Bund und die fünf norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stellen dafür gemeinsam bis zum Jahr 2022 insgesamt 56,25 Millionen Euro bereit. Der Bund beteiligt sich zu 80 Prozent an der Finanzierung, die Länder tragen gemeinsam 20 Prozent bei.

Die Deutsche Allianz Meeresforschung wurde am 4. Juli in Berlin bereits in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins von den folgenden Einrichtungen gegründet: das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit ihrem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit Kiel Marine Science (KMS), GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG), das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW), das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.(MPG) mit dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI-MM) und dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit Senckenberg am Meer, die Universität Hamburg mit ihrem Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN), und die Universität Rostock mit ihrem Department Maritime Systeme (MTS). (Quelle: Pressemitteilung BMBF 078/2019)

==> Gemeinsame Pressemitteilung auf HZG Website

==> Website Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM)

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