Küstenforschung

Messkampagne im niederländischen Wattenmeer

Beitrag von Dr. Justus van Beusekom, Céline Naderipour, Leon Schmidt aus der Abteilung Aquatische Nährstoffkreisläufe sowie Mona Norbisrath aus der Arbeitsgruppe Alkalinität

Am 20.05.2019 startete die Ludwig Prandtl von Harlingen (NL) ins friesische Wattenmeer Richtung Ameland. Gemeinsam mit dem niederländischen Meeresforschungsinstitut NIOZ (Netherlands Institute for Sea Research) untersuchen wir mit zwei Schiffen die Schwebstoffdynamik im niederländischen Wattenmeer.

Eine Station auf der Messkampagne (Foto: Céline Naderipour / HZG)

Nach zwei erfolgreichen Messtagen trafen wir am Morgen des 22.05. die Mannschaft und Forschergruppe der “Navicula”, dem Wattenmeer-Forschungsschiff des NIOZ. Nach kurzem gegenseitigen Kennenlernen und letzten Absprachen starteten beide Schiffe, um zwischen Ameland, Terschelling und dem Festland parallel Messungen durchzuführen

Forscherteams und Schiffscrews DE/NL (Foto: Theo Gerkema)

In Ergänzung zu den Schwebstoffuntersuchungen liegt ein weiteres Augenmerk auf der Untersuchung klimarelevanter Gase wie Lachgas (N2O) und CO2. Die Doktorandin Mona Norbisrath der neuen Arbeitsgruppe “Alkalinität” bearbeitet die Verbindung zwischen Stickstoffkreislauf, CO2-Dynamik und Alkalinität. Physikalische Parameter wie z.B. Temperatur, Salinität, pH und Sauerstoff werden kontinuierlich durch die FerryBox an Bord der “Ludwig Prandtl” gemessen.

In den nächsten Tagen finden weitere Messungen im friesischen Wattenmeer statt, bevor es für die letzten Tage in die Ems sowie via Cuxhaven zurück nach Hamburg geht.

Parallele Messfahrten der “Ludwig Prandtl” und der “Navicula” (Foto: Theo F.)
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