
Wind- und besonders Sturmböen sind unberechenbare Elemente, die zu großen Schäden führen können. Der Grund liegt in ihrer Bewegung als Stoß und zeitlicher Begrenzung in einem Windfeld. Also einer Veränderung des Windes in Raum und Zeit, der mit herkömmlichen Windmessern annähernd mit einem gemittelten Wert erfasst werden kann. Nach dem Auftreten, aber nicht als Vorhersage.
Was wäre, wenn man Windböen kurzfristig vorhersagen könnte? Welchen Nutzen bringt das z.B. auf dem Meer für Segler und Offshore Windkraftanlagen? Wissenschaftler aus den Abteilungen “Radarhydrographie” und “Neue Technologien” sind dieser Fragestellung mit Hilfe moderner Radartechnologie nachgegangen. Daraus wurden Mess- und Berechnungsmethoden entwickelt, mit denen das lokale Windfeld an der Meeresoberfläche in Raum und Zeit quantifiziert und für einen kurzen Zeitraum (30-60 s) prognostiziert werden kann.
Die Ergebnisse haben sie in einem Artikel auf der Wissensplattform „Erde und Umwelt“, Earth System Knowledge Platform (ESKP), dargestellt.
