nennen wir sie der Einfachheit halber, wonach wir mit unserem letzten Freitagsfoto gefragt haben. Es existieren viele verschiedene Begriffe für die überwiegend wellenförmigen Sedimentstrukturen am Meeresboden, am Strand oder in den Dünen. Wobei eine Düne bei der Entstehung denselben physikalischen Gesetzen folgt und damit ein überaus großer Rippel ist. Die Rippel am Strand mögen an ein Spiegelbild der Meereswellen erinnern, doch sie unterliegen einem anderen physikalischen Prinzip.
Wie sie entstehen – diese Frage hat auch die britische Wissenschaftlerin Hertha Ayrton beschäftigt und sie hat sich damit auseinandergesetzt, bis sie die physikalischen Gesetze dahinter entdeckte. Im Jahr 1910 hat sie gemeinsam mit ihrem Mann William Edward Ayrton dazu den Artikel The origin and growth of ripple-mark veröffentlicht, der sich in der Kurzfassung (Abstract) wie folgt liest:
To any one who, for the first time, sees a great stretch of sandy shore covered with innumerable ridges and furrows, as if combed with a giant comb, a dozen questions must immediately present themselves. How do these ripples form ? Are they made and wiped out with every tide, or do they take a long time to grow, and last for many tides ? What is the relation between the ripples and the waves to which they owe their existence? And a host of others too numerous to mention. The questions to which I particularly directed my attention at first were the following:—(1) How do the ripples first start ? (2) What is the relation between the water waves and the ripples ?
Rippel – ob im Wasser oder an Land – werden durch Strömung erzeugt. Also entweder durch Luft oder durch Wasser. Dann spielen auch die Korngrößen von Sand eine Rolle, wie weit diese transportiert und abgelagert werden. Es gibt noch mehr Faktoren, wie z.B. die minimale Wassertiefe für die Bildung von subaquatischen Dünen. Wie genau der Prozess abläuft, ist inhaltlich und schematisch dargestellt auf der Website “Welt der Physik” im Artikel Warum bilden sich Wellenmuster im Sand?
