Beitrag von Prof. Dr. Hans von Storch
Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz Zentrums Geesthacht (HZG) ist als gern gesehener Gast dabei. Für mich waren die Beiträge zum Sturmflutgeschehen und dessen Modellierung informativ und nützlich.
Aber neben der Tagung gab es weitere Highlights, insbesondere der Besuch des Coastal Ocean Monitoring Center (COMC) an der National Cheng Kung University in Tainan, wo Technik und Know-how des HZG bzw. der GKSS im Einsatz sind. HZG war präsent in den Personen von zwei Wissenschaftlern, nämlich Wu Li-Chung (吳立中), der sich wie unter Chinesen üblich für das Leben im Westen einen westlichen Namen zugelegt hat, nämlich Jack, und Fan Yang-Ming (范揚洺). Für Chinesen und für Deutsche übrigens gleichermaßen schwierig zu verstehen, dass der Familienname im Deutschen hinten steht und im Chinesischen vorne. Ich bin jedenfalls meist Professor Hans.
Wu war Gast der Abteilung Radarhydrographie von September 2006 bis September 2007 unter Friedwart Ziemer und von April 2013 bis März 2014 unter Jochen Horstmann. In dieser Zeit arbeitete er mit der Entwicklung und Nutzung der GKSS/HZG Radartechnik – und dies tut er auch jetzt bei COMC – wie das Foto aus Anlass des Besuchs der CGJOINT schön demonstriert. Seine Erinnerung an die Zeit bei GKSS bzw. HZG hat er in einem separaten Dokument aufgeschrieben.
==> Jack berichtet über seine Zeit bei GKSS bzw. HZG
Fan arbeitete in der Abteilung Hydrodynamik und Datenassimilation unter der Leitung von Heinz Günther, zunächst in 2003 für drei Monate, später von 2007 bis 2008 ein ganzes Jahr. In dieser Zeit entwickelte er eine Datenassimilation, um die Vorhersage des durch Taifune ausgelösten Seegangs zu verbessern. Jetzt, in Tainan bei COMC, ist er zuständig für das dortige Vorhersagesystem. Auch er hat eine Seite mit seinen Erinnerungen an die GKSS-Zeit aufgeschrieben.
==> Fan berichtet über seine Zeit bei GKSS
==> zum ersten Teil im Blog “Spuren des HZG bzw. der GKSS in der Welt“
