Klimawandel: Wie die Nordsee sich verändert

301018_titel (Foto: Ina Frings)
Screenshot ndr.de

Klimaszenarien geben je nach Rechenmodell einen unterschiedlichen Meeresspiegelanstieg aus. Die Bandbreite für die Nordsee in der künftigen Entwicklung schwankt zwischen 0,50 m bis zu 1,70 m. Was würde es für die Küstenbewohner bedeuten, wenn man den schlimmsten Fall annimmt? Wie kann man sich auf die Prognosen einstellen? Das Land Schleswig-Holstein rechnet mit einem Anstieg von 0,50 m und baut 93 km so genannte “Klimadeiche” an der Küstenlinie, um mit Ausbaureserven auf einen höheren Meeresspiegelanstieg kurzfristig reagieren zu können.

Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Küsten- und Klimabüros sagt im Filmbeitrag: “Man müsste sofort anfangen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Derzeit sind wir aber auf einem Weg, der das eigentlich nicht anzeigt. Wenn wir unsere Klimaszenarien errechnen, dann gibt es einmal das 1,5-Grad-Ziel, d.h. drastische Treibhausgasreduktionen, und dann gibt es das Worst-Case-Szenario – und das ist der Weg, auf dem wir uns gerade befinden.”

==> Filmbeitrag im NDR Schleswig-Holstein magazin

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