Eine Kombination

Freitagsfoto_Lösung (Foto: Ina Frings / Hereon)
Foto: Sina Bold / HZG

aus Messung und Probennahme deutete unser letztes Freitagsfoto an. An der sog. Multiparametersonde im unteren Teil sind je nach wissenschaftlicher Fragestellung Sensoren angebracht, die z.B. Temperatur, Leitfähigkeit, Salz- und/oder Chlorophyllgehalt und Trübung messen. Diese Multisonde kann jeweils mit unterschiedlichen Sensoren bestückt werden. Im oberen Teil ist ein Wasserschöpfer zu sehen, dessen Schließmechanismus an einem Seil ausgelöst wird. Hieraus werden dann Wasserproben gezogen. Die Multiparametersonde wird bei uns im alltäglichen Sprachgebrauch als Multisonde oder Fiersonde bezeichnet. Letzteres leitet sich aus dem Begriff “Fieren” in der Schifffahrt ab (kontrolliert absenken oder loslassen mittels einer Leine/Kette).

Der Messvorgang mit der Fiersonde kann bei gestoppten Schiffsmotoren oder in langsamer Fahrt (max. 3 Knoten = ca. 5,6 km/h) durchgeführt werden. Dabei wird die Multisonde durch die Kranwinde in einem Abstand von ca. 2 Metern zur Bordwand gehalten. Die “Schwanzflosse” am hinteren Ende der Fiersonde verhindert ein unkontrolliertes Pendeln in der Strömung.

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