Den Sturm erproben

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Screenshot in2science

So lautet ein Artikel in der aktuellen HZG-Zeitschrift in2science. In diesem Beitrag erfährt man, mit welchen Aspekten von Offshore Windparks sich die Wissenschaftler/innen der Küstenforschung befassen. Kollegen/innen kommen dort zu Wort, wie z.B.

Dr. Beate Geyer, Abteilung Regionale Atmosphärenmodellierung: Unsere Daten liefern optimale Zeitfenster für den Aufbau der Anlagen. Der coastDat Datensatz liefert wichtige Informationen für  Konstrukteure und Betreiber von Offshore Windparks, wenn es um Fragen zum Seegang, Wellenhöhe und Wind geht. Gibt es planbare Zeitfenster für den Aufbau und die spätere Versorgung?

Dr. Jeffrey Carpenter, Abteilung Kleinskalige Physik und Turbulenz: Auch das Meer hat seine Jahreszeiten. Wasserschichten im Meer verändern sich saisonal und reagieren hinsichtlich ihres Aufbaus sensibel, was die Durchmischung beeinflusst und somit Konsequenzen für die dortigen Lebewesen hat. Beeinflussen die Stützpfeiler von Windkraftanlagen als mechanische Barrieren die Wasserströmung und damit die Schichtung?

Dr. Daniel Pröfrock, Abteilung Marine Bioanalytische Chemie: Auch gute Ideen können Schaden anrichten. Sauberer Strom – doch wie sieht es mit dem Korrosionsschutz der Windkraftanlagen aus? Kann man abschätzen, in welchem Maße Chemikalien, z.B. durch die sog. Opferanoden freigesetzt werden? Gibt es Alternativen dazu?

Ausführliche Antworten auf Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu einem äußerst komplexen Thema gibt es in dem Artikel.

==> zum Artikel in der in2science #6

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