Ein Gravimeter am Tag …

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oder auch zwei! Jeden Abend und jeden Morgen werden jetzt gravimetrische Messungen durchgeführt. Zwar könnten wir uns auch selber wiegen, ob wir ab- oder zu- oder auch keins von beiden genommen haben, die Erde zu wiegen ist aber noch spannender. Bei einem selber weiß man ja so ungefähr, was rauskommt.

Im Gegensatz zu unserem noch nicht ganz auskurierten Magnetometer können gravimetrische Messungen nur im Stillstand durchgeführt werden. Und der Untergrund muß eben sein. Dazu wird zunächst der Schnee glatt gekratzt, dann eine Holzplatte drauf gelegt und das Gravimeter möglichst gerade ausgerichtet. Aufbau und Messungen dauern im Ganzen 15 bis 20 Minuten. Dabei wird aber nicht nur einmal abgelesen, sondern drei bis fünf mal. Wenn möglich auch von verschiedenen Leuten, nach dem Motto, jeder darf mal. Einfach deshalb um zu prüfen, ob die Messung auch Sinn macht. Deswegen auch abends und morgens. In dieser Zeit ändern sich ja die Gezeiten. Wenn man diese richtig korrigiert und die Messung auch in Ordnung war, sollte der gleiche Wert rauskommen, der uns was über die Geologie sagt. Bei Gelegenheit wird auch mittags noch gemessen.

Das persönliche Gewichtserlebnis gibt es für uns erst wieder an Neumayer. Was überwiegt? Die üppigen Mahlzeiten oder die viele Bewegung an der frischen Luft?

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