
„Kalte Füße bekommen – Polarforscher traut sich nicht mehr vor die Tür“ – So oder ähnlich könnte ein doppeldeutiger Bericht in bekannten Satire-Magazinen lauten. Aber nicht so hier. Wir sind mit allem an Kleidung ausgerüstet, was es zum Überleben in diesen teils lebensfeindlichen Bedingungen bedarf. So tragen wir hier meist den typischen, für fast alle Bedingungen sehr gut geeigneten, Tempex-Overall in Rot, kombiniert mit Ohrenschutzmützen und dicken Handschuhen.
Je nachdem, ob wir uns draußen dann viel bewegen müssen, steht uns auch verschiedenes Schuhwerk zur Verfügung. Gut gefütterte Lederstiefel für die überwiegenden alltäglichen Arbeiten, aber auch die an Mondstiefel erinnernden sehr warmen orangen Stiefel für längere Arbeiten im Kalten. Selbstverständlich gibt es auch noch leichtere Garnitur wie Westen oder dünne Windjacken speziell für anstrengende und schweißtreibende Arbeiten. Vor einer Erkältung muss man sich trotz der dann dünneren Kleidung hier vor Ort zum Glück nicht fürchten. Denn die hierfür verantwortlichen Viren gibt es hier nicht.
Fotos: Heinrich Miller, Peter Lemke