Grönland: was machen denn die anderen so?
Im vorherigen Beitrag haben wir von größeren Projekten unter dänischer und amerikanischer Leitung berichtet, an denen auch das AWI beteiligt ist. Aber sind noch viele weitere Länder in den Sommermonaten in Grönland aktiv. So ist ein Schweizer, Konrad Steffen, seit vielen Jahren bereits für „Swiss-Camp“ verantwortlich. Zunächst von der ETH Zürich in den 90er Jahren gegründet und betrieben, wurde es später von amerikanischer Seite fortgeführt. Am Swiss-Camp finden hauptsächlich im Sommer Messkampagnen statt, aber Geräte, wie Teile eines grönlandweiten Netzes automatischer Wetterstationen, sind das ganze Jahr über im Einsatz. Derzeit sind vier unser schweizer Kollegen dort vor Ort, um ähnlich wie an Dye-2, u.a. ein aufwärtsschauendes Bodenradar zu installieren. Aber auch andere Messungen werden durchgeführt. Wer nähreres dazu wissen möchte, kann sich auch direkt im schweizer Grönland-Blog informieren. Nachdem die Arbeiten am Swiss-Camp abgeschlossen sind, geht es für ein Teil der Gruppe an der Station Summit weiter.





