Nach Licht und Gravitationswellen: Astronomie jetzt auch mit Neutrinos

Künstlerische Darstellung des aktiven Galaxienkerns. Das supermassive Schwarze Loch im Zentrum der Akkretionsscheibe schickt einen energiereichen, scharf gebündelten Teilchenstrahl senkrecht ins All. Bild: DESY, Science Communication Lab
Künstlerische Darstellung des aktiven Galaxienkerns. Das supermassive Schwarze Loch im Zentrum der Akkretionsscheibe schickt einen energiereichen, scharf gebündelten Teilchenstrahl senkrecht ins All. Bild: DESY, Science Communication Lab

Neben elektromagnetischen Wellen wie z.B. sichtbarem Licht kann die Astronomie seit kurzem auch Gravitationswellen für die Beobachtung kosmischer Ereignisse und Objekte nutzen. Nun kommt ein neuer Sinn hinzu: die Neutrino-Astronomie. Einem internationalen Forschungsteam ist es erstmals gelungen, den Ursprung eines hochenergetischen Neutrinos ausfindig zu machen. Es kam aus einem gigantischen schwarzen Loch in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung. Gemessen wurde dies mit einem kilometergroßen Detektor, der im antarktischen Eis am Südpol vergraben ist. Anna Franckowiak vom DESY in Zeuthen bei Berlin leitete die statistische Analyse der IceCube-Datensätze und berichtet im Video über die heute im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichen Ergebnisse.

DESY-Storytelling

Das DESY eine scrollenswerte Sonderseite zu dieser Veröffentlichung erstellt.

Weitere Quellen

Berichte von DESY und auf Helmholtz.de. Sehr hörenswert zum Thema ist Episode 73 des Raumzeit-Podcasts.

Comic

Klar Soweit 49 aus dem Februar 2018

Helmholtz Wissenschaftscomic Physik Astrophysik Icecube Neutrinos Universum Materie Urknall

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Helmholtz-Wissenschaftscomic No.49 | Bilder: Veronika Mischitz | Helmholtz-Gemeinschaft, CC-BY-ND 4.0
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