Was bringen uns Wissenschaftblogs?

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Die Zeitung “lichtblick” des Helmholtz-Zentrums Berlin fragte mich neulich, was Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wohl dazu bewegt und bewegen könnte, zu bloggen.

Warum Forschende bloggen solltenHier zur Dokumentation meine Antwort:

Ob in der Politik, bei großen Bauprojekten oder in anderen öffentlich finanzierten Bereichen: Die Bürger fordern immer mehr Transparenz. Auch wir in der größtenteils steuerfinanzierten Wissenschaft sollten für jeden nachvollziehbar erklären, an was wir forschen und warum. Ein Baustein einer solch offenen Wissenschaft können Blogs sein, in denen Forschende informieren und mit Interessierten diskutieren. Wissenschaftsblogs wie das von Astronom Florian Freistetter mit manchmal hunderten Kommentaren zu einzelnen Beiträgen zeigen die Relevanz solcher Diskussionen auf Augenhöhe für Menschen. Es muss nicht jeder Forscher bloggen. Aber viele, die es tun, nehmen daraus auch für sich etwas mit: Einer stellt Inhalte schnell online, weil Journale zu langsam veröffentlichen. Eine andere Forscherin schärft in der Diskussion mit Lesern ihre Argumentation, um die Qualität ihrer paper zu verbessern. Ein dritter sammelt im Dialog mit Kommentierenden neue Anregungen für die eigene Forschung.

Blöderweise habe ich in der Druckversion Florians Nachnamen falsch geschrieben. Der Mann heißt Freistetter. Asche auf mein Haupt!

 

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