Neumayer – Hinter den Kulissen
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
unsere gut 8-monatige Isolation von der Außenwelt ist nun offiziell vorbei! Die ersten Flugzeuge sind an Neumayer gelandet! Die Sommersaison steht vor der Tür! Aber bevor es darüber mehr zu berichten gibt hier noch ein kleiner Nachtrag aus dem Winter:
An Neumayer dreht sich alles um Forschung: Datenerhebung, Datensicherung, Probenahmen, Meereismessungen, das Fortführen jahrzehntelanger Messreihen. Dafür wurde die Station schließlich gebaut. Und wir ÜWIs sind für die Betreuung der Instrumente und Messungen verantwortlich. – Was aber nicht so häufig zur Sprache kommt, ist die Logistik und Technik, die hinter allem steckt und das Ganze am Laufen hält. Unser Team besteht schließlich nicht nur aus Wissenschaftler*innen, sondern auch aus unserer Köchin, Eva, die für unser leibliches Wohl sorgt und einer Technik-Fraktion, die sicher stellt, dass alles so läuft, wie es soll. Ohne die würden wir hier ganz schön dumm dastehen.
Hier also mal ein Blogbeitrag, der einen Blick hinter die Kulissen wirft, abseits der Wissenschaft.
Unsere Köchin – Eva
Während der Wintermonate essen alle gemeinsam mittags und abends in der Messe an einem großen runden Tisch, wo wir so grade eben zu zehnt ran passen. Für das Essen sorgt Eva und die meint es gut mit uns: Auf dem Tresen vor der großen Durchreiche zur Küche stehen immer so viele gefüllte Töpfe, Schüsseln und Teller, dass wir uns selbst wundern, wie wir gegen die Mengen ankommen. Tja, in der Antarktis ist unser Energiebedarf wohl etwas erhöht – oder man macht es wie die Pinguine und legt eine wärmende Speckschicht an ;) – Dessert fehlt nämlich auch nie.

Schon morgens trifft man Eva in der Küche. Dort wird schon rumort, das Mittagessen vorbereitet oder Bohnen für das Chili am nächsten Tag eingelegt.
Der Job als Köchin oder Koch auf Neumayer ist abwechslungsreich und herausfordernd. Im Winter kocht man zwar „nur“ für seine Mitüwis, aber mit dem Essen steht oder fällt schnell mal die Laune. Das kann schon einen enormen Einfluss haben. Zum Glück wird einem bei Eva jeder Wunsch erfüllt. – Zumindest im Rahmen des Möglichen, denn einkaufen, sollte doch mal etwas fehlen, geht hier schließlich nicht. Eva muss mit dem arbeiten, was schon letztes Jahr bestellt wurde und mit der Polarstern vergangenen Januar geliefert wurde. Mehr kommt nicht. Wenn also die Lieblingsschoki oder Tee fehlt, dann ist das eben so. Wenn die letzte frische Zwiebel verbraucht wurde, gibt es bis zur nächsten Schiffslieferung eben keine frisch angebratenen Zwiebeln mehr. Die Bestellung ist daher eine große Herausforderung, da sie langfristige Planung und Voraussicht erfordert.
Wenn man Eva während der dunklen Wintermonate suchte und sie nicht gerade in der Küche war, fand man sie meistens in den großen Kühllagern im Untergeschoss. Inventuraufnahme war angesagt: Tiefkühlpizzen, Filets, Brokkoli, Brot und Brötchen, Eis und Kuchen sollten gezählt werden, damit bei der nächsten Bestellung auch nur das kommt, was benötigt wird. Eva ging akribisch vor. Selbst unser großer Vorrat an Kartoffeln ist nun handverlesen. Schließlich soll hier nichts verkommen, wo es doch schon den weiten Weg bis in die Antarktis genommen hat.
In den ruhigeren Wintermonaten hatte Eva trotz allem aber zum Glück auch mal Zeit für ausgedehnte Spaziergänge, ein bisschen Sport, Ausflüge zu den Pinguinen oder zum Abhängen mit uns anderen ÜWIs.
Im jetzt anstehenden Sommer dagegen ist Freizeit für sie kaum noch vorhanden: Denn dann wollen gut 50 Leute versorgt werden. Aber Eva ist bereit, der Trubel kann beginnen!

Aber nicht nur unser leibliches Wohl, was das Essen angeht, sondern auch eine warme und sichere Station, fließendes Wasser und Strom machen unser Leben auf Neumayer komfortabel. Und genau dafür haben wir Motor-Martin, unseren Stations-Ingenieur, und Bernd, unseren Elektrotechniker, mit im Team.
Was die den ganzen Tag machen? Tja, so ziemlich alles, was den Betrieb der Station am Laufen hält.
Unser Ing – Motor-Martin
Der Stations-Ingenieur auf Neumayer trägt die Verantwortung für den technischen Betrieb der Station während unserer Überwinterung und ist Ansprechpartner für Eva, Bernd und Markus. Sein Aufgabengebiet ist sehr breit gefächert: Er repariert die Pistenbullies in der Werkstatt auf U2 (unsere Tiefgarage im Eis) und wartet sie regelmäßig. Denn benötigt werden die Bullys ständig für viele verschiedene Aufgaben. Sie dienen zum Beispiel als Zugfahrzeug, um Tankcontainer mit Kraftstoff für die Station, für die Flugzeuge und die Bullys selbst aus dem Winterlager zu holen. Hauptsächlich werden sie aber genutzt, um Schnee zu schieben und die Trassen und das Flugfeld zu pflegen.
Die meisten Tätigkeiten des Ing – besonders bei schlechtem Wetter – spielen sich allerdings in der Station ab. So ist Motor-Martin verantwortlich für die Blockheizkraftwerke, die Trinkwasseraufbereitung und die Schneeschmelze, die Abwassertechnik, die Stations- und Rampenhydraulik, die Müllentsorgung und noch vieles mehr.
Besonders gefragt war er, als im vergangenen Winter der Motor einer unserer Stromgeneratoren ausfiel. In kürzester Zeit hatte er mit der Unterstützung des gesamten Teams den kaputten Motor ausgebaut und ersetzt. Eine Meisterleistung!

Aber auch wenn grade mal keine größere Reparatur ansteht, ist der Tag für unseren Ing relativ lang und meistens auch gut vollgepackt. Jeden Morgen startet er mit einem Stationsrundgang und kontrolliert sämtliche Anlagen und überprüft deren Parameter. Neben den Instandsetzungen und Wartungen aller technischen Anlagen kümmert er sich auch um die technische Dokumentation der Verbrauchswerte für Wasser, Abwasser, Kraftstoff und hat damit natürlich auch jede Betriebsstunde jeder Anlage genau im Blick. Auch Bestellungen und Inventuren wollen gemacht werden.

Motor-Martin ist außerdem unser Ansprechpartner bei kleineren Reparaturen, wie abgebrochenen Thermostaten an Heizkörpern, verstopften WC-Becken, defekten Duschbrausen, kaputten Nansen- und Metallschlitten, die geschweißt werden müssen. Wenn in der Küche oder in den wissenschaftlichen Observatorien spezielle Werkzeuge oder Instrumente den Geist aufgeben, und kein Ersatz vorhanden ist, muss improvisiert werden. Und so ist unser Ing gefragt, wenn Eisbohrer nachgeschliffen werden wollen, Seilwinden für die Meereismessung gebaut/verbessert werden sollen oder Gittermasten für Photovoltaikmodule benötigt werden – letztendlich immer, wenn etwas kaputt geht und repariert werden möchte.
Dabei muss man erwähnen, dass nicht alles immer einfach zu realisieren ist. Der Baumarkt oder technische Fachhandel sind hier schließlich nicht gleich um die Ecke. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch.
Unterstützt wird Martin von unserem Elektrotechniker, Bernd. So zum Beispiel auch beim wöchentlichen „Stationsausgleich“. Hierbei wird die Station auf ihren 16 Stelzen, den sogenannten Bipoden, neu ausgerichtet und das vollautomatisch. Da das Schelfeis, auf dem die Neumayer Station steht, ständig in Bewegung ist, lasten viele unterschiedliche Kräfte auf den Bipoden, so dass diese sich im Laufe der Zeit leicht verschieben können. Und genau diese Bewegungen gilt es zu beobachten und unter Umständen auszugleichen. Das heißt, gerät eine Stelze mit ihrem Standfuß zu sehr in Schräglage, muss diese angehoben, mit Schnee unterfüttert und neu ausgerichtet werden.

Unser Elektrotechniker – Bernd
Zusätzlich zu den oben genannten Aufgaben, die unser Technik-Dreamteam gemeinsam erledigt, kümmert Bernd sich um alle Angelegenheiten, die mit Strom und dessen Erzeugung zu tun haben, sowie um etliche andere Tätigkeiten rund um die Station. Er beschreibt seine Arbeit hier auf der Station auch gerne mal als den Job eines vielseitigen Hausmeisters. Dabei geht vor allem die Sicherheit vor: So muss einmal wöchentlich die automatische Löschanlage der Blockheizkraftwerke geprüft und auftretende Fehler behoben werden, sowie monatlich der Fahrstuhl gewartet und regelmäßig die Brandmeldeanlage, Notbeleuchtung und das Not-Blockheizkraftwerk getestet werden.

Außerdem reinigt er regelmäßig den Grobstofffilter der Abwasseranlage, welcher Essensreste und andere Teilchen, die nicht ins Abwasser gehören, vor Eintritt in die Kläranlage herausfiltert. In einem guten Team sollte natürlich auch das Klima stimmen, deswegen sorgt Bernd an der Lüftungsanlage für eine ausreichende Befeuchtung der trockenen Außenluft, bevor sie wohl temperiert in der Station verteilt wird. Dazu gehört nebenbei eben auch die Befeuchtungsanlage zu reinigen und Luftfilter in sämtlichen Lüftungsanlagen zu tauschen.
Zusätzlich zu den vielen Aufgaben innerhalb der Station gibt es für die Technik-Fraktion auch draußen ein paar Baustellen.

So würde die Neumayer Station, obwohl sie ja auf Stelzen steht, nämlich nach und nach im neugefallenen Schnee versinken. Deshalb wird jedes gute Wetterfenster genutzt, um mit den Pistenbullies draußen Schnee zu schieben – und zwar im XXL-Format und möglichst bevor der nächste Sturm eine neue Ladung mit sich bringt. Damit verbunden sind natürlich auch jede Menge Action und auch Spaß, denn wann kommt man schon mal dazu Pistenbully zu fahren?

Eine weitere Schönwetteraufgabe von Bernd ist die Wartung der Windräder. Damit diese möglichst störungsfrei arbeiten, müssen die Lager gefettet und etwaige Störungen behoben werden. Dies können zum Beispiel simple Vereisungen an den Sensoren wie der Windfahne oder dem Windmessgerät sein. Außerdem spielt Bernd ab und zu Poltergeist und zwar dann, wenn auf dem Stationsdach wieder einmal die Luftauslässe durch Kondenswasser und kalter Außenluft zugeeist sind und diese mit einem Hammer von Eis befreit werden müssen. Das dröhnt ordentlich innerhalb der Station!
Wenn das Wetter dann wieder schlecht wird, geht es für Bernd in die Werkstatt, in der neben vielen Schweißtätigkeiten von Martin auch unsere Motorschlitten, die sog. Skidoos, repariert werden. So ist man als Elektrotechniker nebenbei auch Motorad-Schrauber, denn so großartig anders ist der Aufbau eigentlich nicht, außer, dass die Skidoos eben eine Schneekette statt Rädern haben.
Unser Funker – Markus
Tja, und dann gibt’s noch den Funker. Ein Name, der heutzutage vielleicht nicht mehr ganz zutrifft. Zwar kümmert sich Markus auch um die Funkstrecken, Funkgeräte und den Amateurfunk, aber hauptsächlich kümmert er sich um die IT und Systemadministration der Station, d.h., Serverkonfigurationen, Datenströme und vor allem eine stabile Internetverbindung. Bei kleinen bis großen IT-Fragen hilft er geduldig so gut wie möglich.
Meistens findet man ihn im sogenannten Funkbüro – direkt gegenüber der Messe, von wo er alles im Blick hat. Wenn man jemanden oder etwas sucht, ist Markus die erste Ansprechperson für Informationen. Markus ist auch derjenige der antwortet, wenn man im Stationsumfeld oder auf dem Meereis unterwegs ist und über Funk Neumayer ruft. Das klingt dann ungefähr so: „Neumayer für Meereis.“ – und nur wenige Sekunden später klingt Markus vertraute und etwas verrauschte Stimme durch die Handfunke: „Neumayer hört?“
Wenn Markus mal nicht im Funkbüro anzutreffen ist, bedeutet das meistens, er schraubt an irgendwelchen Antennen herum. Ob auf dem Dach oder auf den Pistenbullies auf U2, unserer Tiefgarage. Meistens hört man ihn dann über die kalten Hände fluchen, die das Arbeiten am Antennenmast nicht mehr möglich machen – mit dicken Handschuhen schraubt es sich eben schlecht.

Zu guter Letzt ist Markus auch unser Ansprechpartner, wenn es um die besten Pinguin-Aufnahmen geht. Mit dem großen Teleobjektiv hat er selbst die kleinsten Küken noch in den Bauchfalten ihrer Elterntiere fotographisch festhalten können.
Mit der nun beginnenden Sommersaison ist Markus allerdings nicht mehr aus seinem Funkbüro wegzudenken. Denn er ist auch verantwortlich für den Flugfunk der Station. Flugpläne der verschiedenen Maschinen laufen bei ihm zusammen. Die aktuellsten Infos, ob ein Flieger nun plant bei uns zu landen und aufgetankt werden will, oder die Crew gar über Nacht bleibt, kriegt man von ihm. Die Info, wie viele Gäste über Nacht bleiben, wird dann auch sobald wie möglich an Eva weitergleitet, die dann noch schnell einen weiteren großen Topf Chili vorbereitet. 😉
Wenn dann ein weiterer voller Tag an der Station vorbei ist und alle Aufgaben, mal mehr, mal weniger erfolgreich, erledigt sind, trifft man sich abends in der Lounge und tauscht sich über den Tag aus, schimpft über das Wetter oder darüber, was am Tag schiefgelaufen ist, überlegt, was für den nächsten Tag geplant ist oder wann man es trotz der ganzen Arbeit doch mal wieder zu den Pinguinen schafft.





Leser:innenkommentare (13)
Uwe Heinze
Ein toller Blogbeitrag!
Viele Grüße 👋
Michael Lutzer
Leibes Neumeyer-III-Team!
Danke für den tollen Blog!
Ich wünsche dem ganzen Team ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr!
Ihr
Michael Lutzer
Steffi Ayasse
Liebe Üwis, viele Grüße aus der Heimat und noch eine gute Zeit.
Vielen Dank für die tollen Einblicke ( wir freuen uns schon auf die vielen Erzählungen, Fotos und Videos 😉🐧 von Markus).
Wir überlegen schon, welchen Ersatz es für das Pistenbully -Fahren gibt. Herzliche Grüsse aus Malmsheim von Harald, Juliane und Steffi
Katrin
Ein spannender Beitrag! – Meine technikinteressierten Schüler der 8. Klasse (Erdkunde) möchten gern noch von Martin und Bernd wissen, wie das Unterfüttern der Bipoden ganz genau funktioniert: Wie werden die angehoben? In was stecken die? (Das, was so aussieht wie eine dicke blaue Turnmatte?) Und: werden dann diese blauen Blöcke irgendwie aufgebockt (mit Wagenhebern?) – oder wie können wir uns das vorstellen? – Wir würden uns sehr über eine Ergänzung freuen!
Alles Gute in den Süden!
Martin (aber nicht der Motor-Martin!)
Hallo Katrin, ich bin zwar kein Neumayer-Insider, aber solche Berichte interessieren mich sehr und dieser Vorgang wurde schon früher einmal beschrieben. Nach meiner Erinnerung funktioniert es so: Die Bipode (ich nenne sie mal Füsse) haben alle einzeln steuerbare Zylinder, die grossen braunroten Teile, an denen der Fuss befestigt ist. Du siehst, dass die Zylinder der beiden Füsse im Hintergrund etwas ausgefahren sind, während diejenigen des Fusses im Vordergrund eingefahren sind, dadurch hat sich der Fuss abgehoben. Da es rechts hinter der Fotografin weitere solche Füsse hat und an der gegenüberliebenden Seite der Station eine weitere ganze Reihe kann man einen Fuss aufs Mal einziehen, so wie auf dem Bild gezeigt, ohne dass eine Instabilität entsteht, mit Schnee unterfüttern und dann wieder ausfahren. Wie im Bericht beschrieben steuert ein System die Zylinder automatisch so, dass die Station gerade steht. Korrekturen und Ergänzungen sind natürlich willkommen!
Motor-Martin
Hallo Katrin, der Martin hat diesen Vorgang zu den Bipoden schon sehr gut erklärt.
Hin und wieder müssen wir diese anheben um die Füße der Station wieder gerade auszurichten. Durch den Druck und das Fließen des Schelfeises verschieben sich die Füße.
Es sieht auf den Bildern aus wie eine große Turnmatte, ist aber ein aus Stahl gefertigter Fuß der den enormen Drücken stand halten kann.
Christian
Liebe Üwis,
ein schöner Beitrag, bei dem einige Erinnerungen wieder hochkommen. Auch während meiner Überwinterung hatten wir einen defekten Motor zu tauschen. Er fiel damals aus, als zum ersten Mal die Sonne wieder über den Horizont kam. (Es war der 23. Juli). Wir haben damals zu dritt dem Motor erfolgreich gegen den Ersatzmotor tauschen können.
Viele Grüße
Christian, Funker 31. Überwinterung
Andreas
Moin Üwis,
ich hätte mal eine Frage an Markus, den Funker. Verfügt Ihr über ein Kurzwellenfunkgerät und falls ja, was ist damit zu hören?
Wie sind die Kurzwellenbedingungen bei Euch? Was hat Einfluß auf den Empfang aber auch die Erreichbarkeit von z.B. anderen Kontinenten?
Viele Grüße und weiterhin alles Gute!
Andreas
Markus
Moin Andreas,
da liegst du richtig! An Neumayer betreiben wir auch eine Kurzwellen-Funkstation. Diese nutzen wir insbesondere für den Kontakt zu Flugzeugen oder anderen Station im Dronning Maud Land (also in unserer Nachbarschaft) falls aufgrund der Distanz kein Kontakt auf UKW möglich ist. Für diese „kurze“ Distanzen in der Nachbarschaft sind wir v.a. im 48m-Band unterwegs und haben dort meistens gute Bedingungen.
Für Kurzwellenverbindungen mit anderen Kontinenten über mehrere Tausend Kilometer sind die Bedinungen bei uns – wie auch im Rest der Welt – durch die das Verhalten der Ionosphäre abhängig. Diese sehr großen Distanzen werden bei Amateurfunk-Kontakte (bspw. über FT-8) von der Amateurfunk-Clubstation DP0GVN an Neumayer erreicht. Für den Kontakt mit diesen sehr weit entfernten Station muss man dann auch das „Funkwetter“ – d.h. das Verhalten der Ionosphäre – im Blick haben um das richtige Frequenzband für mögliche Kontakte auszuwählen.
Viele Grüße aus dem Funkraum an Neumayer
Markus
Anja Glüsing
Guten Abend, mich fasziniert dieser Block sehr!!!! Nellie Wullenweber kommt dann noch aus HH – Niendorf, wo ich 23 Jahre sehr gerne gelebt habe ( bin auf Sylt geb.) Mich fasziniert schon seit ich Kind bin die Antarktis🐧🐧🐧Nun bin ich auf euch gestoßen und ich möchte euch gerne mit meinem Adventskalender etwas weihnachtlichen Zauber in eure Station bringen. Meine Puppe Angie ist auf der ganzen Welt unterwegs: Afrika, Ägypten, Türkei, Mexiko, Dänemark, Schweden u.a.. und verzaubert die Menschen. Vielleicht kann sie euch auch einmal “ verzaubern“, sie liebt die Pinguine und würde sich z.B. über ein Bild von den Pinguinen mit ihr als Fotokopie sehr freuen❣️🐧🐧. Würde mich freuen, wenn ich Interesse geweckt habee, ich würde mich persönlich sehr freuen, denn die Antarktis ist, wie gesagt, ein Phänomen für mich🐧👍❣️
Viel Freude mit dem Kalender,
Anja Glüsing
https://calendar.myadvent.net/?id=i04bg7gdzxd6etnv1peyyr512bi0fnau&fbclid=IwAR0Jz3fKwmr6_w9UPIt5JnaCdD6SlpOCpIGhJv7fM_oBfsdMbQ6G3dpk-sM
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Facebook/Insta: Angie_Meditasing
Peter Neusius
Frohe Weihnachten euch allen und kommt gut ins neue Jahr mit viel Gesundheit und Kraft .
Ein sehr schöner und spannender Bericht vielen Dank dafür
vieĺe Grüße
Peter aus dem Saarland
Stefanie Ayasse
Hallo an das Neumayer-Team
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, dass die Station noch ein Fenster braucht?
Oder täusche ich mich, wenn ich unter „ayer“ jetzt ein Fenster sehe?
Die neugierige Steffi aus Malmsheim
Markus
Hallo Mama :)
nein, wir haben natürlich nicht angefangen zusätzliche Löcher in die Station zu schneiden. :D
Die schwarzen Flächen, die auf der Webcam unter dem „Neumayer-Station“-Schriftzug zu sehen sind, sind keine zusätzlichen Fenster sondern Photovoltaik-Module. Zusammen mit identischen Modulen auf der Ost- und West-Seite bilden sie eine Versuchsanlage um festzustellen, wie gut sich u.a. antarktische Stürme und PV-Module vertragen.
Viele liebe Grüße zurück nach Malmsheim und bis bald
Markus