Sonntagnachmittag in der Antarktis bei Schneedrift…

Eisberge (Foto: Noah Trumpik)
Eisberge (Foto: Noah Trumpik)

Servus zusammen …

Sonntagnachmittag und ich nehme mir mal eine Auszeit. Das Wetter ist nicht so prickelnd, der Wind ist auf 50 Stundenkilometer hochgegangen bei leichtem Schneefall und Schneedrift. Ich wollte eigentlich den Stations-PowerKite, den ich gestern auf Vordermann gebracht habe, nochmal steigen lassen. Aber bei dem Wetter möchte ich keinen Crash riskieren … stattdessen sitze ich am Computer in meinem Büro und schreibe mal vor mich hin. Gestern war die wöchentliche Besprechung, dabei kamen auch von euch gewünschte Themen zur Sprache … Vorstellung des Gewächshauses, der einzelnen Teammitglieder und der Räumlichkeiten auf der Station wie zum Beispiel Fitnessraum. Wir wollen versuchen, in der nächsten Zeit diesen Wünschen nachzukommen.

Gestern habe ich von meinem Handy eine Nachricht bekommen … es zeigt mir immer mal wieder Bilder, die genau vor einem Jahr aufgenommen wurden. Genau vor einem Jahr war ich eine Woche im Urlaub auf der Seiser Alm beim Skifahren und Skitouren gehen. Dabei lag ich zwei Tage mit einem grippalen Infekt flach und bekam eine Mail vom AWI, dass das Bewerbungsgespräch in Bremerhaven am 01.04.19 stattfinden soll. Ich dachte erst an einen Aprilscherz, habe dann aber von Südtirol aus eine weitere Urlaubsverlängerung für die Fahrt nach Bremerhaven beantragt und meinen Dienst vom 01.04. getauscht. Und dann ging alles wie im Zeitraffer. Jetzt sitze ich hier und sehe die Fotos aus dem vergangenen Jahr an…

Skitour am 28. März 2019
Skitour am 28. März 2019
Skitour Rosszahnscharte
Skitour Rosszahnscharte

Und ich schreibe einen Blog, wie wir zusammen zu neunt  in der Antarktis überwintern. Das Leben schlägt manchmal Haken wie ein Hase auf der Flucht.

Mein Name ist Klaus Guba, geboren 1966 in München. Den größten Teil meiner Jugend habe ich in Ascholding verbracht, einem kleinen Dorf mit 600 Einwohnern circa 40 Kilometer südlich von München und direkt an der Isar gelegen. Nach dem Abitur leistete ich meinen Bundeswehrdienst im Gebirgsfernmeldebataillon in Murnau ab. Danach folgte das Medizinstudium in München an der Ludwig-Maximilians-Universität München – nach dem sechsten Semester hatte ich jedoch Fernweh und begab mich auf eine sieben-monatige Weltreise durch Südostasien, Australien, Neukaledonien, Neuseeland, Tahiti und USA. Und damals kam mir schon in den Sinn, wie es wohl südlich von Neuseeland ausschaut … Ich habe dann aber erstmal das Studium beendet und war von 1995 bis 2019 am Klinikum Ingolstadt beschäftigt. Dabei habe ich verschiedene Abteilungen durchlaufen, angefangen von der Orthopädie, über die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und der Chirurgie bis zur Unfallchirurgie … und die Unfallchirurgie war mein Ding. Ich habe während dieser Zeit den Facharzt für Chirurgie, die Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie und den Facharzt für Orthopädie und spezielle Unfallchirurgie erworben. Die letzten neun Jahre vor meiner Kündigung war ich in der unfallchirurgischen Klinik Oberarzt mit dem Schwerpunkt Polytraumamanagement.

Aber wie komme ich jetzt in die Antarktis?

Wegweiser in der Antarktis (Foto: Klaus Guba)
Wegweiser in der Antarktis (Foto: Klaus Guba)

Vor 15 Jahren las ich eine Stellenanzeige vom AWI: Wie jedes Jahr suchten sie einen Facharzt für Chirurgie mit unfallchirurgischen und wenn möglich zahnärztlichen Zusatzfertigkeiten für die 14-monatige Überwinterung in der Antarktis. Damals gab es noch die Neumayer-Station II, die aus einem Röhrensystem unter dem Eis bestand. Also praktisch wie U-Boot-Fahren … Ich war fasziniert. Antarktis, U-Boot unter Eis, das Stellenprofil passte genau auf mich. Ich habe mich ohne groß nachzudenken einfach beworben. Als ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, bekam ich jedoch Bedenken und habe abgesagt, meine Zwillingstöchter waren erst fünf Jahre alt.

Aber seitdem ließ mich der Gedanke an die Antarktis nicht mehr los. Dann die Einweihung der neu fertiggestellten Neumayer-Station III am 20. Februar 2009: noch größer, auf Stelzen … und mit Fenstern. Ich war begeistert von der Station, fasziniert, wie so ein Gebäude in der Antarktis errichtet werden kann.

Spaziergang bei Sonnenuntergang (Klaus Guba)
Spaziergang bei Sonnenuntergang (Klaus Guba)

Im Jahr 2011 bekam ich noch einmal eine Email vom AWI, sie suchten kurzfristig nach einem Arzt für Neumayer-Station III … Ich hatte damals aber erst meine Oberarztstelle angetreten und wollte meinen unbefristeten und sicheren Arbeitsvertrag nicht gegen einen unsicheren Zweijahresvertrag eintauschen. Und die Mädels waren auch erst zwölf Jahre alt. Also erstmal wieder abgesagt, Sicherheit geht vor Risiko …

Und der Beruf als Unfallchirurg ist wunderschön, aber zeitweise auch hart. Zwei Wochenenden im Monat Dienst zu haben und dann praktisch zwei Wochen am Stück durchzuarbeiten geht mit der Zeit an die Substanz. An Wochenenden mit schönem Wetter immer wieder schwere Motorradunfälle zu behandeln, strengt an … mit 30 steckt man es leicht weg, mit 40 geht´s noch ganz gut, mit 50 hab ich aber gemerkt, wie ich nach Schlafentzug öfters Kopfschmerzen bekommen habe, wie mir bei  acht bis neun Diensten im Monat an einem endlich mal freien Wochenende der Antrieb gefehlt hat, was Größeres zu unternehmen. Und wieder kommt das Fernweh, nicht nur mal für drei Wochen irgendwohin zu fahren, sondern länger und weiter weg … viel länger und viel weiter …

Mondaufgang (Foto: Noah Trumpik)
Mondaufgang (Foto: Noah Trumpik)

Dann der Entschluss zum radikalen Schnitt: raus aus der Maschinerie, was ganz Neues anfangen. Auch wenn der Vertrag am AWI nur für zwei Jahre ist, jetzt ist die Antarktis-Zeit gekommen. Die Töchter sind 20 Jahre alt, ich bin noch jung und fit genug, um mir meinen Traum hier zu erfüllen. Ich habe die Bewerbung dann im November 2019 aufgesetzt beziehungsweise erneuert, die alte war ja noch beim AWI. Der Bewerbungsschluss war erst im Februar 2020, aber jetzt wollte ich den Job ganz sicher. Dann das Warten, zwischenzeitlich schon gar nicht mehr dran gedacht, in Südtirol Ende März mal wieder meine geliebten Dolomiten bestaunt … bis die am Anfang erwähnte Mail vom AWI kam.

Den Vertrag hatte ich schließlich Anfang Mai in der Hand. Dann musste alles schnell gehen … Kündigung von Job und Wohnung, die Wohnung musste leergeräumt werden … Möbel, PC, Fernseher, die meisten Bücher und Kleidungsstücke gingen an Familie, Freunde oder die Caritas. Nur meine Platten- und CD-Sammlung, meine alten Synthesizer und meine Skier lagerte ich bei Freunden ein … ich hab´s nicht über´s Herz gebracht alles wegzugeben. Vielleicht komme ich ja mal wieder …

Heimkommen (Foto: Klaus Guba)
Heimkommen (Foto: Klaus Guba)

Am 30 Juli 2019 bin ich mit meinem randvoll gepackten Auto mit Rad und Skibox auf dem Dach nach Bremerhaven aufgebrochen … den Rest kennt ihr. Und jetzt sitze ich hier in meinem Büro in der Antarktis und schreibe einen Blog … über das Leben, das Haken schlägt wie ein Hase auf der Flucht …

Soviel zu mir und meinen Beweggründen für diesen so speziellen und einzigartigen Job …

Ich hoffe, wir lesen wieder voneinander. Viele Grüße hinaus in die ganze Welt aus dem momentan noch ewigen Eis, noch mehr Grüße an die Leser dieses Blogs und an unsere Angehörigen und Freunde zu Hause.

Eis am Pistenbully (Foto: Klaus Guba)
Eis am Pistenbully (Foto: Klaus Guba)

 

Leser:innenkommentare (21)

  1. Benedikt

    Schön geschrieben,…

    Ein anderes Thema: mich würde die Versorgung und Entsorgung der täglichen Bedürfnisse interessieren.

    Woher kommt denn die Energie für den täglichen Bedarf, wohin gehen die Abwässer, wie handhabt ihr Müll im Allgemeinen, welchen kleinen Luxus gibt es an Bord, könnt ihr duschen wann ihr wollt oder gibt es hierfür einen Plan?

    Weiterhin viel Erfolg

    1. Klaus Guba

      Hallo Benedikt,
      die Energie für den täglichen Bedarf kommt von einem Blockheizkraftwerk. Zusätzlich wird noch von unserer Windkraftanlage Lucy Strom erzeugt, allerdings ist diese ein Prototyp und wird nicht mehr gebaut. Es ist jedoch geplant demnächst 3 zusätzliche Windkraftanlagen aufzustellen, allerdings mit H-Rotoren (diese sind einfach robuster bei den zum Teil doch sehr hohen Windgeschwindigkeiten und den neiderigen Temperaturen). Zusätzlich sollen Solarpanels versuchsweise installiert werden, aber in der Polarnacht ist das natürlich auch keine Lösung.
      Bzgl. der Abwässer: Wir erzeugen unser Trink- und Brauchwasser in der Schneeschmelze, das Brauchwasser aus der Küche und der Dusche wird gefiltert und anschliessend für die Toilettenspülung verwendet. Danach geht das Wasser in unsere biologische Kläranlage und nochmals über mehrere Filterstationen und Zentrifugen, der feste Bestandteil kommt dann als Pulver in Eimer und wird mit dem Schiff zurücktransportiert …
      Duschen können wir jeden Tag, ausser die Schneeschmelze kann wegen schlechten Wetters nicht befüllt werden. Dann fällt die Dusche und das normal Wäsche waschen erstmal aus. Ist aber bei uns bisher noch nicht passiert. Allerdings vermeiden wir „Hollywood-Duschen“ … unser kleiner Luxus ist eine Sauna …
      Viele Grüsse,
      Klaus

  2. Peter Jonczyk

    Hallo Klaus,

    das ist ein sehr authentischer Blog-Beitrag. Echt klasse!!!
    Erkenne mich doch sehr darin wieder, zumindest in vielen Passagen…

    Die Bilder sind auch klasse gelungen, danke dafür.

    Deine – hoffentlich – Ablöse im Dezember

    Doc Peter

    1. Klaus Guba

      Hallo Peter,
      dann bin ich mal gespannt wer als Ablöse im Dezember kommt. Und ob es Dezember wird …
      Viele Grüsse,
      Klaus

  3. Karim A. Gawad

    Gerne lese ich weiter. Der selbe Plan verfolgt mich seit ein Kollege auf der Polarstern war. Für mich war klar wenn dann Üwi … leider bin ich inzwischen selbst an Krebs erkrankt und muss auf dieses Projekt wohl verzichten. Viel Spaß weiterhin !

  4. Doris Krause

    Hallo in die Antarktis ! Vielen Dank für diesen lebhaften und interessanten Bericht aus Ihrem Leben. Auch tolle Fotos ! Dabei regt sich bei mir so einiger Neid auf Ihr Abenteuer in der Eiswelt der Antarktis.
    Alles Gute für Sie und der gesamte Mannschaft 🍀

    Doris Krause

  5. Anne

    Hallo Klaus, hallo ÜWI-Team,

    auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für die Artikel hier im Block.
    Ich verfolge seit Jahren den Atka-Blog und bin happy, dass es jetzt vermehrt Informationen von einem der faszinierendsten Flecken der Welt gibt.
    Die Sehnsucht auf der Neumayer III zu arbeiten, kenne ich. Allerdings entsprechen meine Fähigkeiten nicht, den gewünschten Fähigkeiten.
    Trotzdem durfte ich 2015 die Schönheit der Antarktis bestaunen.

    Aufgrund der derzeitigen Situation sitze ich bereits die dritte Woche im Homeoffice. Welche Tipps habt ihr, wie man den Lagerkoller erfolgreich bekämpfen kann?

    Viele Grüße,

    Anne

    1. Klaus Guba

      Hallo Anne,
      bzgl. des Lagerkollers haben schon einige Journalisten die Bewohner der Neumayer III Station als Experten auserkoren. Meine Antwort war immer, dass man sich die Tage und Wochen strukturieren muss. An bestimmten Tagen immer das gleiche machen, z.B. abends Sport am Dienstag und Freitag, Donnerstag Filmabend, Mittwoch gemeinsam Musik machen, Samstag Spieleabend. Und für untertags sich am Tag zuvor schon einen Plan zu machen, was man erledigen muss und diesen auch möglichst durchziehen. Und last but not least einen Tag in der Woche auswählen, an dem man versucht nur wenig zu arbeiten und dafür was Schönes macht. Von der Küche her gibt es immer an bestimmten Tagen die gleichen Gerichte, z.B. Pizza am Montag, Fische am Freitag und Eintopf am Samstag.
      Ansonsten einfach den gesunden Menschenverstand benutzen und auch mal Rücksicht nehmen … und ein gemeinsames Ziel für alle definieren.
      Bisher hat´s geklappt bei uns, aber die schwere Zeit der Polarnacht steht uns ja noch bevor.
      Alles Gute und viele Grüsse,
      Klaus

  6. Markus Hopp

    Hallo Herr Guba,
    Danke für den Eintrag! Er weckt das Fernweh bzw. zeigt mir, dass man „es“ einfach machen muss… Sie haben in Deutschland jetzt aber so richtig alle Brücken abgebrochen?

    Hat es in der Station eigentlich, in letzter Zeit, schon medizinische Notfälle gegeben?

    Haben Sie noch andere Aufgaben in der Station?

    Viele Grüße und weiter einen guten Aufenthalt
    Markus Hopp

    1. Klaus Guba

      Hallo Hr. Hopp,
      bei mir hat es bisher noch keine grossen medizinischen Notfälle gegeben. Lediglich kleinere allgemeinmedizinische, augenärztliche, dermatologische Probleme und eine Kopfplatzwunde. Es wurden aber auch schon Zahnwurzelbehandlungen während früherer Überwinterungen nötig, es gab auch schon mal eine Sprunggelenksfraktur mit OP, eine Bandruptur am Kniegelenk etc. und auf der Polarstern eine Blinddarmentzündung mit nachfolgender Appendektomie. Und das ist genau das Problem, es kann immer was passieren und dann muss dieses medizinische Problem irgendwie gelöst werden … aus diesem Grund haben wir hier einen reichhaltigen Vorrat an Medikamenten, OP-Sachen mit Sterilgut, Röntgen , Labor, Sono u.s.w.
      Und dies erfordert einen relativ hohen logistischen Aufwand.
      In meiner Tätigkeitsbeschreibung bin ich zu 50% Stationsarzt und zu 50 % Base commander, bin also auch mit Verwaltungsaufgaben, Geländeerkundung mit Sicherung der Trassen, Flugfeldbeflaggung, Durchführung von Brandschutzübungen und vieles mehr zuständig.
      Viele Grüsse,
      Klaus Guba

  7. Reiner Gerke

    Spannende Monate kommen auf uns zu. Die Blogs sind interessant und gut zu lesen. Der Plan, das Team vorzustellen und einzelne Forschungsbereiche populär zu beleuchten, kommt bestimmt gut an. Unter anderem lese ich die wöchentlichen Blogs der Australian Antarctic Division (this week at …), den täglichen MOSAiC-Blog und natürlich die Küstenforschung. Mach echt Laune. Ist zwar nicht wie ‚mitten drin‘, sicher auch nicht wie ‚fast dabei‘, aber beim Lesen entstehen so eigene Bilder, wie es sein könnte. Entschädigt mich ein bißchen dafür, nicht wirklich dabei sein zu können. Herzliche Grüße aus dem Münchener Umland an die ÜWIs

  8. Andreas Schwarz

    Hallo Klaus, danke für den Beschrieb Deines radikalen Schrittes … ich machte Ihn im letzten Sommer und suche nun auch nach der Erfüllung von Träumen, Idealen und Herausforderungen (hab mich auch als ÜWI beworben 😉) nach 35 Jahren Kindern, Familie, Studium, Arbeiten und noch mehr Arbeiten nun in der Blüte des Lebens, reich an wichtigsten Erfahrungen und noch fit und begeistert für Neues. Herzlichen Glückwunsch Dir für die Erfüllung Deiner Träume und dass Du uns teilhaben lässt in Eurem blog.

    Witzigerweise fragte ich mich nach Eurer Schitour im vorletzten Beitrag direkt nach der Möglichkeit der Nutzung eines Powerkites… wollte das immer mal mit Schi ausprobieren. Wenn ich die Blogeinträge lese, rattern nur so die Ideen und Fragen runter … ich hoffe, Du/Ihr könnt mir noch so einige beantworten.

    Eine tolle Zeit Euch weiterhin
    Andreas

    1. Klaus Guba

      Hallo Andreas,
      Danke für die guten Wünsche. Das mit dem Snowkiten hab ich beschlossen bleiben zu lassen … mit Skiern ist das Verletzungsrisiko einfach zu hoch. Man muss immer bei allen Aktionen in der Antarktis abwägen wie riskant es ist. Falls etwas passiert sind die Möglichkeiten einfach begrenzt und zu neunt kann man sich keine Ausfälle leisten, jeder hier hat spezielle Aufgaben, die nicht von einem anderen ohne weiteres übernommen werden können. Und als einziger Arzt weit und breit sollte man drauf achten, dass einem nichts selber passiert … Aber einfach nur den Powerkite normal steigen zu lassen ist kein Problem, solange es man nicht übertreibt. Snowkiten gibt´s dann wieder in der Zivilisation …
      Viele Grüsse,
      Klaus

  9. Mario Weißflog

    Hallo Klaus,
    sehr interessanter Erlebnisbericht aus deinem “ Ich“. Rationalität, innere Überzeugung, Sehnsucht sowie Traumerfüllung liegen dicht beeinander und überlagern sich und ergeben in der Endkonsequenz eine Entscheidung…
    Ich wünsche Dir bei deiner Ausübung deines Jobs immerwährende Gesundheit und eine nie versiegende Energie und Kraft für das Kommende ….sowie die innerliche Zufriedenheit, die Du erwünschst…Herzliche Grüße von Mario

  10. Alessandra Herbst

    Hey ihr,
    wow wie interessant einfach alles ist. Ich habe eine Frage, bei welcher ich leider in Deutschland noch keine Antwort gefunden habe. Ich interessiere mich total über die Forschung in der Antarktis, welche ja teilweise aus Wissenschaft, Technik und Chemie besteht. Ich würde total gerne ein Praktikum in der Neumayerstation III machen, geht das?
    Liebe Grüße und hoffe auf eine positive Rückmeldung
    Alessandra

    1. Klaus Guba

      Hallo Alessandra,
      im Überwinterungsteam gibt es keine Praktikanten. Im Rahmen der Forschungsprogramme nehmen aber auch manchmal Studenten dran teil. Und auf der Polarstern fahren angeblich auch öfters Studenten mit … und die Polarstern kommt uns ja hoffentlich Anfang Januar 21 wieder mal besuchen auf einer Versorgungsfahrt. Genaueres weiss ich aber auch nicht, frag einfach mal beim AWI nach … die können dir bestimmt weitere Auskünfte geben.
      Viele Grüsse aus der Antarktis,
      Klaus

  11. Andreas

    Moin Klaus! Da scheinen Jahreszahlen „Haken zu schlagen“…
    Und – das Foto mit dem blauen Eisberg macht mir Gänsehaut.

    Gruß aus Bremerhaven

  12. Klaus Guba

    Hallo Andreas,
    wo´st Recht hast hast Recht. Die Jahreszahlen schlagen bei mir manchmal Haken. War der Zeit um ein Jahr voraus … aber die Zeit vergeht auch so schnell, dass man zeitlos wird. Und solang es aufmerksame Leser gibt passt des scho …
    Danke für`s Aufpassen und viele Grüsse in den Norden,
    Klaus

  13. Chris Mack

    Hallo Klaus, vielen Dank für Deine Berichte aus den Grenzgebiet der Zivilisation. In Ingolstadt gibt es immer noch einige Leute, die Dich vermissen.
    LG Chris Mack

  14. Klaus Guba

    Servus Chris,
    Danke für´s Lesen. Schön, wenn man vermisst wird … und dann auch noch von der Anästhesie. Freut mich sehr.
    Viele Grüße an alle, die mich vermissen,
    Klaus

  15. Bettina Gau

    Danke für‘s Teilen, Klaus 🙏

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